Die Bedeutung des Gartens für Niederösterreichs Bewohner
Eine aktuelle Umfrage der Aktion „Natur im Garten“, durchgeführt von Karmasin Motivforschung, beleuchtet die Bedeutung von Privatgärten in Niederösterreich. Die Ergebnisse zeigen, dass Gärten für die Bewohner des Bundeslandes einen hohen Stellenwert besitzen und zudem einen signifikanten Wirtschaftsfaktor darstellen.
Die Studie belegt, dass 93 Prozent der Gartenbesitzer in Niederösterreich während der warmen Jahreszeit täglich mindestens eine Stunde in ihrem Garten verbringen. Für 80 Prozent der Befragten hat der Garten eine große oder sehr große Bedeutung, während er lediglich für 2 Prozent keine Rolle spielt. Die Zufriedenheit mit dem eigenen Garten ist hoch: 93 Prozent der Befragten äußerten sich zufrieden.
Gärten haben sich in den letzten Jahren zunehmend zu einem relevanten Wirtschaftsfaktor entwickelt. Dies wird auch durch die Investitionsbereitschaft der Gartenbesitzer deutlich. 77 Prozent der Befragten geben jährlich mehr als 100 Euro für gärtnerische Aktivitäten aus. 13 Prozent investieren sogar über 500 Euro pro Jahr. Diese Ausgaben generieren einen Wirtschaftsfaktor von rund 70 Millionen Euro jährlich.
Die Entwicklung Niederösterreichs zu einem Gartenland wird auch auf Initiativen wie „Natur im Garten“ zurückgeführt. Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka betont die doppelte Funktion der Gärten:
Die Umfrage zeigt einmal mehr, dass sich Niederösterreich in den letzten Jahren dank der zahlreichen Initiativen von „Natur im Garten“ zu einem Gartenland entwickelt hat. Gärten bieten Platz zur Erholung und stärken die heimische Wirtschaft.
Auch Schaugartenanlagen, wie beispielsweise DIE GARTEN TULLN, haben in den vergangenen Jahren das Interesse am Gärtnern in Niederösterreich gefördert und somit zur positiven Entwicklung beigetragen.
