Fortschritte im Zittauer Stadtwald: „Wald in Not“ setzt auf Laubbäume
Das Projekt „Wald in Not“ hat im Frühjahr den Waldumbau im Stadtwald Zittau fortgesetzt. Die Maßnahmen wurden durch Spenden von Musterring International ermöglicht. Im Fokus steht die Umwandlung von Kiefernbeständen, die in der DDR-Zeit als Ersatzbaumarten angepflanzt wurden und in den letzten Jahren massive Absterbeerscheinungen zeigten.
Die betroffenen Bestände, bestehend aus Murray- und Weymouthskiefern, werden durch die Pflanzung von Laubhölzern ersetzt. Dabei kamen vor allem Rotbuchen und Bergahorne zum Einsatz. Ergänzend wurden in geringerem Umfang auch Bergulmen gepflanzt. Insgesamt wurden fast 10.000 Laubbäume in den Waldboden gebracht.
Ziel des Projekts ist es, die Stabilität der Waldbestände zu erhöhen und langfristig naturnahe Mischbestände zu entwickeln. Dies geschieht durch die gezielte Pflanzung heimischer Laubbäume anstelle der nicht standortgerechten Ersatzbaumarten.
Weitere Informationen zum Projekt im Stadtwald Zittau sind über die Geschäftsstelle des Projektes Wald in Not der DBU Naturerbe GmbH in Bonn oder online erhältlich.