Friedhofspflege und Friedhofsgestaltung

Robuste Stauden und Substratoptimierung für die Grabbepflanzung

Der Arbeitskreis Pflanze des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) traf sich in Würzburg, um aktuelle Entwicklungen in der Grabbepflanzung zu diskutieren. Schwerpunkte waren der Einsatz robuster Stauden und die Optimierung von Substraten zur Reduzierung des Gießaufwands. Auch neue Begonien- und Dipladenien-Sorten wurden vorgestellt.

Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Grabbepflanzung

Der Arbeitskreis Pflanze des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) hat sich in Würzburg getroffen, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Grabbepflanzung auszutauschen. Im Fokus standen die Verwendung von Stauden sowie die zukünftige Prüfung von Substraten.

Friedhofsgärtner und Vertreter der Lehr- und Versuchsanstalten aus Dresden, Hannover, Heidelberg und Quedlinburg erörterten den Stand aktueller Testpflanzungen. Dabei wurde deutlich, dass viele Staudenarten sich gut für die Grabbepflanzung eignen. Sie bieten einen hohen Zierwert und sind zudem insektenfreundlich. Die Experten der Lehr- und Versuchsanstalten wiesen jedoch darauf hin, dass der Pflegeaufwand dieser Pflanzen nicht unterschätzt werden sollte.

Besonderes Interesse zeigten die Teilnehmer an den präsentierten Testergebnissen von Begonien- und Dipladenien-Sorten. Unter diesen befinden sich zahlreiche Neuzüchtungen, die sich als geeignet für die Grabbepflanzung erwiesen haben.

Ein weiteres zentrales Thema war der hohe Gießaufwand, mit dem Friedhofsgärtner aufgrund anhaltender Trockenperioden konfrontiert sind. Um diesem Problem zu begegnen, ist geplant, gemeinsam mit den Lehr- und Versuchsanstalten Substrate auf ihre Wasserspeicherkapazität zu testen. Ziel ist es, durch den Einsatz von Zusatzstoffen eine verbesserte Wasserspeicherung zu erreichen.

Das Rahmenprogramm der Veranstaltung umfasste einen Besuch der Landesgartenschau Würzburg 2018 sowie des Hauptfriedhofs.

22.08.2018

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