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Alterssimulationsanzug GERT optimiert VitaGym-Bewegungsgeräte

Wolfgang Moll nutzt den Alterssimulationsanzug GERT, um VitaGym-Bewegungsgeräte zu verbessern. Der Anzug simuliert altersbedingte Einschränkungen, was die Entwicklung seniorengerechter Produkte fördert und die Sicherheit der Geräte erhöht.

GERT: Einblicke in altersbedingte Einschränkungen

Wolfgang Moll, Designer und Ergonom, nutzt den Alterssimulationsanzug GERT zur Erprobung und Verbesserung der VitaGym-Bewegungsgeräte der Erlau AG. Der Anzug, dessen Name für gerontologischer Testanzug steht, ermöglicht es, altersbedingte Einschränkungen für jüngere Personen erlebbar zu machen. Hierbei werden Kraftverluste und Bewegungseinschränkungen durch Gewichte und Bandagen simuliert. Auch die Verschlechterung von Sehvermögen, Tastsinn und Gehör wird nachempfunden.

Das Zusammenspiel aller Komponenten des Anzugs vermittelt einen realitätsnahen Eindruck der Leistungsfähigkeit und Wahrnehmung älterer Menschen. Dies ist entscheidend für die Entwicklung seniorengerechter Produkte. Produkte, die für Senioren optimiert sind, erweisen sich auch für jüngere Nutzer als vorteilhaft. Die VitaGym-Bewegungsgeräte der Erlau AG sind ein Beispiel für eine solche erfolgreiche Entwicklungsarbeit.

Durch den Einsatz des Alterssimulationsanzugs konnte nicht nur die Ergonomie, sondern auch die Sicherheit der VitaGym-Bewegungsgeräte verbessert werden. Es wurden Sicherheitseinrichtungen implementiert, die über die Anforderungen der TÜV-Prüfung hinausgehen. Die Konstrukteure der Erlau AG unter der Leitung von Zvonimir Bogdan haben diese Verbesserungen umgesetzt.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten und gesundheitlicher Nutzen der VitaGym-Geräte

Die VitaGym-Bewegungsgeräte sind für öffentliche Anlagen in Städten, Gemeinden und Kurorten sowie für Einrichtungen wie Hotels und Seniorenheime konzipiert. Sie werden von Ärzten, Physiotherapeuten und Gerontologen gelobt, da sie auch die Bedürfnisse von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen berücksichtigen.

Beispiele hierfür sind die urologisch optimierten Sitze und die für Menschen mit Arthrose gut greifbaren Griffscheiben des Oberkörper-Radtrainers. Die Geräte ermöglichen die Schaffung von Anlagen zur Bewegungsförderung für alle Altersgruppen, sei es in Bewegungs- oder Generationenparks. Bewegungsförderung gilt als eine wichtige soziale und gesundheitsökonomische Aufgabe, da Bewegung zur Gesunderhaltung beiträgt. Ein Bewegungsparcours stellt somit eine Investition in die Zukunft dar, um die Finanzierbarkeit von Krankenversorgung und Altenpflege langfristig zu sichern.

11.01.2010

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