Trento und Uni-Ökoloc sichern belastbare Außenflächen am SNOW DOME Bispingen
Beim Bau des SNOW DOME Bispingen kamen auf Vorplatz und Parkplatz die Pflasterserien Trento von Steinwerk und Uni-Ökoloc von hansebeton zum Einsatz. Die großflächigen Außenanlagen der Skihalle in der Lüneburger Heide wurden damit sowohl funktional als auch gestalterisch auf hohe Besucherzahlen und starke Belastungen ausgelegt.
Europas größte Skihalle bietet eine Schneefläche von 23.000 Quadratmetern und wird ganzjährig betrieben. Neben moderner Hallentechnik und außergewöhnlicher Architektur spielte deshalb auch die Auswahl langlebiger Flächenbefestigungen eine wichtige Rolle.
Trento-Pflaster für den Vorplatz
Für den rund 3.500 Quadratmeter großen Vorplatz fiel die Wahl auf das Pflaster Trento von Steinwerk in der Farbe Jura. Das Pflaster mit kugelgestrahlter Oberfläche sollte die alpine Gestaltung des Gebäudes optisch unterstützen.
Die rustikale Natursteinoptik fügt sich laut Planungsbüro harmonisch in das Gesamtkonzept des SNOW DOME ein. Gleichzeitig wurde auf hohe Belastbarkeit Wert gelegt, da jährlich rund 360.000 Besucher erwartet werden.
„Wir haben uns für die beiden Pflasterprodukte von hansebeton entschieden, da sie Optik und Funktionalität auf ideale Weise miteinander verbinden. Bei vielen anderen Angeboten sucht man das vergeblich“, erklärt Uwe Quante vom Ingenieurbüro Horstmann & Partner.
Das Pflaster verfügt über sorgfältig ausgewählte Natursteinvorsätze und bildet trotz unregelmäßiger Oberflächenstruktur eine ebene und belastbare Fläche.
Wasserdurchlässiges Pflastersystem auf dem Parkplatz
Auf dem etwa 12.000 Quadratmeter großen Parkplatz mit Platz für bis zu 570 Fahrzeuge wurde das Pflastersystem Uni-Ökoloc eingesetzt. Entscheidend waren dabei vor allem die hohe Belastbarkeit und die Versickerungsfähigkeit der Fläche.
Das System arbeitet mit einer speziellen Winkelform und Verzahnung der Steinflanken. Dadurch stabilisiert sich die Fläche auch bei hoher Verkehrsbelastung. Gleichzeitig ermöglichen große Sickeröffnungen eine gezielte Ableitung des Regenwassers in den Untergrund.
„Eine unserer Vorgaben war, ein ökologisch wertvolles Pflaster zu verwenden, das für starke Beanspruchung durch Fahrzeuge gut geeignet ist. Wird eine so große Fläche gepflastert, ist die Versickerungsfähigkeit des Verbundes ein wichtiges Auswahlkriterium. Uni-Ökoloc hat uns hier überzeugt“, erklärt Quante.
Beide Pflasterflächen wurden maschinell verlegt, wodurch sich die Bauzeit deutlich verkürzte.
Technik und Architektur aufwendig kombiniert
Der SNOW DOME Bispingen setzt neben den Außenanlagen auch im Hallenbau auf besondere technische Lösungen. Die beiden Skilifte wurden an der Hallendachkonstruktion aufgehängt, wodurch auf der 300 Meter langen Abfahrt keine störenden Liftstützen notwendig sind.
Auch die Dachkonstruktion wurde ähnlich einer Brückenkonstruktion umgesetzt. Die Hallendachträger hängen an außenliegenden Fachwerkspylonen und ermöglichen eine frei überspannte Hallenbreite.
Architektonisch orientiert sich das Gebäude an alpiner Bauweise. Verwendet wurden unter anderem Zirbenholz aus Österreich, Fassaden in Holzoptik sowie Gabionen und Felssteinabdrücke nach alpinem Vorbild.
Mit den eingesetzten Baustoffen & Materialien für die Außenflächen sollte dieses Gesamtkonzept auch im Bereich der Flächenbefestigung konsequent fortgeführt werden.

