Jubiläum und neue Rekorde bei der BayernTour Natur
Die BayernTour Natur geht in ihr zehntes Jahr und verzeichnet einen neuen Veranstaltungsrekord. Von April bis Oktober finden im Freistaat über 4.200 Einzelveranstaltungen statt. Ziel der Initiative ist es, das Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt zu schärfen.
"Vielfalt der Natur hat einen großen, kaum bezifferbaren Wert", so Dr. Markus Söder, Umweltminister, heute beim Start der Jubiläums-BayernTour Natur 2010 in der fränkischen Auenlandschaft des Pegnitztales bei Nürnberg. "Artenreichtum sichert unsere Lebensgrundlagen - sauberes Wasser, reine Luft, fruchtbare Böden. Er hält pflanzliche Heilmittel bereit, bringt eine Geschmacksvielfalt auf die Teller und gibt Vorbilder für technische Neuerungen."
Die BayernTour Natur soll Aspekte der bayerischen Biodiversitätsstrategie vermitteln. Wer die Natur vor Ort kennenlernt, setzt sich auch für deren Erhalt ein. Die Tour bietet Einblicke in die heimische Natur mit ihren Pflanzen und Tieren.
Naturerlebnisse in Stadt und Land
Naturerlebnisse sind nicht nur gesund und lehrreich, sondern auch in städtischen oder stadtnahen Gebieten möglich. Dies betonte Söder bei der Eröffnung der zehnten BayernTour Natur im NaturErlebnisPfad Pegnitzaue in Nürnberg. Dieser Pfad war bereits Teil der ersten Tour vor zehn Jahren.
Das Pegnitztal-Ost ist bekannt für seine spezialisierten Tier- und Pflanzenarten. Ab Mai blühen dort Magerwiesen mit Heide- und Sandgrasnelken. Seit dem Start im Jahr 2001 mit einem Naturerlebnis-Tag und 450 Veranstaltungen hat sich die BayernTour Natur zu einer bundesweit bekannten Reihe entwickelt. Insgesamt wurden in zehn Jahren 20.000 Veranstaltungen mit 300.000 Teilnehmern durchgeführt.
Die über 4.200 Einzelaktionen werden über ein halbes Jahr angeboten und richten sich an alle Altersgruppen. Die meisten Angebote sind kostenlos und können zu Fuß, mit dem Rad oder dem Boot erlebt werden.
Organisation und Programm
Die BayernTour Natur ist eine Gemeinschaftsaktion, die vom Bayerischen Umweltministerium koordiniert wird. Beteiligt sind Staat, Vereine, Verbände, Umweltbildungseinrichtungen, Kommunen und Einzelpersonen. Das Veranstaltungsprogramm für jeden Regierungsbezirk ist in Rathäusern, Behörden, Sparkassen, Fremdenverkehrsämtern sowie in Umweltstationen, Naturparken und Nationalparken erhältlich.