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Bundesprogramm zur Energieeffizienz im Gartenbau eingestellt

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat die Fortführung des Bundesprogramms zur Steigerung der Energieeffizienz im Gartenbau abgelehnt. Die Mittel werden stattdessen für andere Klimaschutz- und Energiewende-Projekte eingesetzt. Für Gartenbaubetriebe entfällt damit die Investitionsförderung. Anträge bis Ende 2012 sollen noch bedient werden. Eine Alternative konzentriert sich auf Beratung statt direkter Förderung.

BMU lehnt Fortführung der Energieeffizienz-Förderung ab

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat eine Fortführung des Bundesprogramms zur Steigerung der Energieeffizienz im Gartenbau abgelehnt. Bundesumweltminister Peter Altmaier teilte dem Zentralverband Gartenbau (ZVG) mit, dass eine Verlängerung des Programms nicht vorgesehen sei. Die für 2013 und die Folgejahre zur Verfügung stehenden Mittel würden stattdessen in andere, für Klimaschutz und Energiewende als unverzichtbar erachtete Programme und Projekte fließen.

Der Berufsstand des Gartenbaus bedauert diese Entscheidung, hatte jedoch aufgrund der jüngsten Entwicklungen bereits damit gerechnet. Für die betroffenen Unternehmen bedeutet dies, dass eine Investitionsförderung über dieses Programm künftig nicht mehr möglich sein wird.

Nach Angaben des BMU sollen die noch für 2013 in Aussicht gestellten Mittel ausreichen, um alle Anträge zu bedienen, die bis zum 31. Dezember 2012 eingegangen sind. Unternehmen, die eine Antragstellung in Erwägung ziehen, sollten diese daher umgehend einreichen.

Als Alternative schlägt das Bundesumweltministerium dem ZVG vor, einen neuen Projektantrag einzureichen. Dieser soll sich auf Beratung, Information und Vernetzung konzentrieren, eine direkte Investitionsförderung für Unternehmen ist darin jedoch nicht vorgesehen. Der ZVG wird diese neuen Fördermöglichkeiten prüfen und dabei sowohl die Ergebnisse der bisherigen Diskussionen als auch die Erfahrungen mit dem eingestellten Bundesprogramm berücksichtigen.

13.12.2012

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