Fokus auf Insekten-Futterpflanzen und Wildstauden-Neuheiten
Ein Themenschwerpunkt liegt auf Insekten-Futterpflanzen und trockenresistenten Stauden. In diesem Jahr stellt der Fachbetrieb zudem eine neue Wildstauden-Serie vor. Für die Auswahl der Pflanzen dieser Serie wurde die Gärtnerei von einem Insektenfachmann beraten, um eine optimale Futtergrundlage für verschiedene Insekten zu gewährleisten.
Ein weiteres zentrales Thema ist die Bedeutung gebietsheimischer, sogenannter autochthoner Pflanzen. Gärtnermeister Martin Becker erläutert die Definition:
Das sind Wildpflanzen, die in einer bestimmten Region ursprünglich vorkommen und die nicht durch den Menschen aus anderen Ländern oder Regionen hinzugeholt wurden.
Naturschützer fordern verstärkt den Einsatz dieser Pflanzen, da viele Insektenarten auf spezifische heimische Futterpflanzen angewiesen sind.
Stauden Becker ist seit diesem Jahr anerkannter Produzent autochthoner Stauden und Vertragspartner des Nabu Niederrhein im Projekt „Das kleinste Insektenschutzgebiet Deutschlands“. Im Rahmen der Veranstaltung wird Katja Plumbaum vom Nabu Niederrhein am Sonntag von 12 bis 15 Uhr für Fragen zu diesem Thema zur Verfügung stehen.
Anschauungsbeete und Betriebsführungen für Besucher
Drei bepflanzte Beete sollen die genannten Themen veranschaulichen und zum Austausch anregen. Ein Beet wird ausschließlich mit autochthonen Pflanzen gestaltet, ein weiteres mit den deutschlandweit vorkommenden Wildstauden der neuen Serie von Stauden Becker. Das dritte Beet wird eine Mischung verschiedener insektenfreundlicher Pflanzen zeigen. Kordula Becker erklärt dazu:
Mit den drei Beeten werden direkte Vergleiche zwischen den Pflanzen und den Gestaltungen möglich sein.
Das Gärtnereiteam und die Inhaber stehen während der beiden Tage für Fragen bereit. Zudem werden Führungen über das Betriebsgelände angeboten, die Einblicke in die Pflanzenvielfalt, die Produktionsweise sowie das Unternehmen als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb geben.


