Naturschutz

Schafe übernehmen ökologische Rasenpflege in Tulln

23.05.2021

Auf der GARTEN TULLN übernehmen Schafe die ökologische Rasenpflege. Das Konzept zeigt, wie nachhaltige Grünflächenpflege im Gartenbau praxisnah umgesetzt werden kann – ganz ohne Maschinen und chemische Mittel.

Schafe unterstützen nachhaltige Grünpflege ohne Technik

Auf der DIE GARTEN TULLN setzt man verstärkt auf natürliche Lösungen im Gartenbau: Drei Schafe unterstützen ab sofort die Pflege ausgewählter Rasenflächen. Die Tiere übernehmen dabei eine zentrale Aufgabe im ökologischen Pflegekonzept der Anlage.

Die aus Erpersdorf stammenden weiblichen Schafe werden gezielt im westlichen Bereich der Gartenschau eingesetzt. Dort sorgen sie als „Mähhelferinnen“ für eine nachhaltige und ressourcenschonende Grünflächenpflege.

Natürliche Alternative zur Maschinenpflege

Der Einsatz von Tieren ergänzt die konsequent ökologische Ausrichtung der Anlage. Durch das Beweiden der Flächen wird auf den Einsatz von Maschinen verzichtet, was sowohl Emissionen reduziert als auch die Flächen schonend pflegt.

„Ab sofort sorgt ein Schaf-Trio für die optimale ökologische Rasenpflege auf der GARTEN TULLN. Die Namen legen unsere Social Media Fans fest.“

Bereits im Vorjahr wurde das Konzept erfolgreich umgesetzt. Die damaligen Tiere übernahmen zuverlässig die Pflegearbeiten und bestätigten die Praxistauglichkeit dieses Ansatzes.

Einbindung der Besucher über Social Media

Für die neuen Tiere wird die Namensgebung aktiv in die digitale Kommunikation eingebunden. Über Social-Media-Kanäle können Besucherinnen und Besucher Vorschläge einreichen und so Teil der Aktion werden.

Als Anreiz werden unter den Teilnehmenden Eintrittskarten verlost. Damit wird die Verbindung zwischen Besuchererlebnis und ökologischer Gartengestaltung zusätzlich gestärkt.

Pflegekonzept nach klaren Kriterien

Die gesamte Anlage wird nach den Richtlinien der Initiative „Natur im Garten“ bewirtschaftet. Diese stehen für einen konsequent nachhaltigen Ansatz ohne chemisch-synthetische Betriebsmittel.

  • Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide
  • Keine mineralischen Dünger
  • Torffreie Bewirtschaftung

Die tierische Unterstützung fügt sich nahtlos in dieses Konzept ein und zeigt praxisnah, wie alternative Pflegemethoden im Garten- und Landschaftsbau umgesetzt werden können.

Besucherhinweise und Rahmenbedingungen

Die Betreuung der Tiere übernimmt das Fachpersonal vor Ort. Besucher werden gebeten, die Schafe nicht zu füttern, da eine bedarfsgerechte Versorgung sichergestellt ist.

„Wir bitten die Tiere nicht zu füttern. Unsere Schafe sind bestens versorgt“

Die Erlebniswelt ist saisonal geöffnet und bietet neben den Schaugärten zusätzliche Attraktionen wie thematische Gartenbereiche und digitale Führungsangebote. Ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept regelt den Besuch vor Ort.

Zurück