Beetpflanzen und Gehölze

Trockenschäden beeinflussen Gehölzpreise im Garten- und Landschaftsbau

Anhaltende Hitze und Trockenheit führen zu massiven Trockenschäden in deutschen Baumschulen, insbesondere in den Anbaugebieten im Westen, Norden und Osten. Dies hat eine temporäre Verknappung von Gehölzen zur Folge und wird die Preise im Garten- und Landschaftsbau aufgrund direkter Pflanzenschäden, erhöhtem Bewässerungsaufwand und gestiegener Energiekosten steigen lassen.

Auswirkungen der Trockenheit auf Baumschulen und den Markt

Die anhaltende Hitze und Trockenheit der letzten Monate hat weitreichende Folgen für die deutschen Baumschulen. Eine aktuelle Umfrage des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) unter seinen Mitgliedsbetrieben zeigt, dass sowohl bodengebundene Gehölzkulturen auf den Feldern als auch die Produktion in Töpfen im Freiland erheblich betroffen sind. Diese Situation führt zu massiven Trockenschäden in vielen Betrieben.

Die Schäden konzentrieren sich insbesondere auf die Anbaugebiete im Westen, Norden und Osten Deutschlands, wo eine Fläche von rund 20.000 Hektar betroffen ist. Diese Entwicklung wird voraussichtlich eine temporäre Verknappung von Gehölzen auf dem Markt zur Folge haben.

Dies wird sich auf die Preise für unsere Gehölze auswirken, die auf breiter Ebene steigen werden.

Zu den direkten Schäden an den Pflanzen gesellen sich weitere Preistreiber wie der erhöhte Personalaufwand für die Bewässerung und die steigenden Energiekosten.

Helmut Selders, Präsident des BdB

Die Kombination aus direkten Pflanzenschäden, dem erhöhten Bedarf an Bewässerungspersonal und gestiegenen Energiekosten deutet auf eine umfassende Preisentwicklung hin, die den Garten- und Landschaftsbau in den kommenden Monaten beeinflussen wird.

26.07.2018

Zurück