Einbindung in die Landschaft und touristisches Potenzial des Turms
Der Turm wird am Ende der Landschaftsachse errichtet und verbindet die Landesgartenschau mit dem Naturschutzgebiet Ebenberg. Aus 25 Metern Höhe soll er eine weite Sicht über die Landesgartenschau, die Stadt Landau und das Panorama des Pfälzerwaldes ermöglichen. Dagmar Barzen hob die Bedeutung des Turms für die Region hervor:
Das wird ein ganz besonderer Einblick in diese faszinierende Region.
Das Design des Aussichtsturms ist vom Oberrheingraben inspiriert. Das Bauwerk besteht aus sieben Ebenen, die die Bruchstrukturen des Grabens aufgreifen. Die offene Stahlkonstruktion erhält eine Holzverkleidung und soll sich in das Geländekonzept der Landesgartenschau einfügen.
Barrierefreiheit als zentrales Anliegen der Planung
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Barrierefreiheit des Turms. Für Personen mit körperlicher Beeinträchtigung wird ein Fahrstuhl installiert. Landesgartenschau-Geschäftsführer Matthias Schmauder erläuterte die Entscheidung:
In der ursprünglichen Planung war kein Fahrstuhl vorgesehen, da die Installation einen erheblichen finanziellen Mehraufwand bedeutet. Nach eingehenden Überlegungen und der Forderung der Landesregierung haben wir uns dann aber für einen temporären Fahrstuhl während der Landesgartenschau entschieden, da die Großveranstaltung auch bei der Barrierefreiheit Vorbildcharakter haben soll.
Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer betonte ebenfalls die Wichtigkeit einer barrierefreien Landesgartenschau:
Es ist richtig - wir möchten niemand ausschließen - die Großveranstaltung soll ein Fest für alle werden.
