Potenziale des Hadrian X für den GaLaBau
Eine aktuelle Bachelorarbeit an der Hochschule Geisenheim untersucht die Anwendbarkeit der Technologie des Hadrian X im Garten- und Landschaftsbau. Lisa-Joelle Kayser-Hansen, Studentin der Landschaftsarchitektur mit Vertiefung im Garten- und Landschaftsbau, hat hierfür eine Umfrage konzipiert, die sich an Arbeitnehmer und Arbeitgeber der Branche richtet.
Ziel der Untersuchung ist es, zu ermitteln, inwieweit die Funktionsweise des Hadrian X auf Prozesse im Garten- und Landschaftsbau übertragen werden kann.
Der Hadrian X: Ein Überblick
Der Hadrian X, entwickelt vom Hersteller FBR (Fastbrick Robotics), ist als Lkw-basiertes System konzipiert. Im Testbetrieb erreichte er eine Verbauleistung von etwa 300 Steinen pro Stunde. Die Arbeitsweise beginnt mit dem Einlesen eines CAD-Plans. Anschließend werden genormte Blöcke auf ein vorhandenes Fundament verlegt. Der Roboterarm des Hadrian X kann dabei eine Reichweite von bis zu 32 Metern erreichen.
Die benötigten Steine werden palettenweise zugeführt. Im Inneren des Hadrian X übernimmt ein integrierter Roboter das Auspacken der Steine, deren Zuschnitt bei Bedarf und die Bereitstellung auf Halde.
