Allgemeines

Bauhauptgewerbe mit moderatem Umsatzplus im Oktober 2020

Das Bauhauptgewerbe wächst im Oktober 2020 um 2,2 %. Vor allem spezialisierte Bautätigkeiten legen zu, während Hoch- und Tiefbau stabil bleiben und der Verkehrswegebau leichte Rückgänge verzeichnet.

Spezialisierte Gewerke treiben Wachstum trotz stabiler Entwicklung im Bau

Das Bauhauptgewerbe verzeichnet im Oktober 2020 ein Umsatzwachstum von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gleichzeitig steigt die Zahl der Beschäftigten um 1,3 Prozent. Damit zeigt sich die Bauwirtschaft weiterhin stabil und robust.

Auch im Zeitraum von Januar bis Oktober 2020 ergibt sich ein positives Bild: Der Umsatz legt um 3,2 Prozent zu, während die Beschäftigtenzahl um 1,5 Prozent steigt.

Stabile Entwicklung trotz Pandemie

Wesentliche Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Umsatz und Beschäftigung im Bauhauptgewerbe sind nicht erkennbar. Sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau bleiben die Umsätze im Oktober nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.

Diese Stabilität unterstreicht die Bedeutung der Bauwirtschaft als verlässlicher Faktor innerhalb der Gesamtwirtschaft.

Unterschiedliche Entwicklung in den Gewerken

Das Wachstum wird maßgeblich durch einzelne spezialisierte Bereiche getragen. Besonders deutlich fällt der Zuwachs bei vorbereitenden Baustellenarbeiten und Abbrucharbeiten aus.

  • Abbrucharbeiten und vorbereitende Baustellenarbeiten: +14,1 %
  • Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten: +6,3 %
  • Zimmerei und Ingenieurholzbau: +12,4 %

Diese Entwicklungen zeigen, dass insbesondere spezialisierte Leistungen innerhalb des Bauhauptgewerbes an Bedeutung gewinnen.

Einzelne Bereiche mit Rückgängen

Nicht alle Segmente entwickeln sich gleichermaßen positiv. Rückgänge sind insbesondere im Bereich des Verkehrswegebaus zu verzeichnen.

Beim Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken sinkt der Umsatz um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit zeigt sich eine differenzierte Marktentwicklung innerhalb der Branche.

Insgesamt bleibt das Bauhauptgewerbe jedoch auf Wachstumskurs und bestätigt seine stabile Rolle auch unter herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

08.01.2021

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