Beitragsentwicklung und Einfluss von Bundesmitteln
Im Jahr 2009 verzeichnete die Gartenbau-Berufsgenossenschaft einen Anstieg auf 101.445 versicherte Betriebe, was einer Zunahme von über 1.600 Unternehmen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die gesamte Lohnsumme dieser Betriebe belief sich auf 5,67 Milliarden Euro, eine Steigerung von 1,85 Prozent.
Die Lohnsummen der versicherten Betriebe, auch als Arbeitswerte bezeichnet, bilden eine Grundlage für den Beitragsmaßstab gärtnerischer Unternehmen. Eine weitere Komponente sind die Leistungsausgaben des Unfallversicherungsträgers. Im Jahr 2009 beliefen sich diese Ausgaben auf rund 78,4 Millionen Euro für Renten, Verletztengelder sowie ambulante und stationäre Heilbehandlungen. Dies stellt eine Reduzierung um etwa sechs Millionen Euro im Vergleich zu 2008 dar.
Bundesmittel beeinflussen Beitragsgestaltung
Zur Entlastung der Beiträge erhält die landwirtschaftliche Unfallversicherung in diesem Jahr 300 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Davon entfallen rund 10,8 Millionen Euro auf die Gartenbau-Berufsgenossenschaft. Diese Mittel führen zu einer deutlichen Senkung der Nettobeiträge.
Für gärtnerische Betriebsteile mit Urproduktion sinken die Beiträge auf 11,54 Euro je 1.000 Euro Jahresarbeitswert. Für kaufmännische Betriebsteile und Haushaltungen in diesen Unternehmen beträgt der Beitrag 2,06 Euro je 1.000 Euro Jahresarbeitswert. Bei gärtnerischen Betrieben ohne Flächenbewirtschaftung werden 23,99 Euro für den gärtnerischen und 4,30 Euro für den kaufmännischen Teil pro 1.000 Euro Lohnsumme fällig.