Förderung von Innovationen im urbanen Gartenbau
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sucht ein Konsortium oder eine Einrichtung zur Vernetzung von zwölf Verbundprojekten aus der „Bekanntmachung über die Förderung von Innovationen im urbanen Gartenbau“. Ziel ist es, den Wissensaustausch und -transfer dieser Projekte zu fördern. Bewerbungen können bis zum 5. Dezember 2022, 12 Uhr, bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden.
Das gesuchte Konsortium oder die Einrichtung soll die Sichtbarkeit und nachhaltige Breitenwirksamkeit der Projekte gewährleisten. Dies umfasst die Organisation und Unterstützung übergreifender Kooperationen zwischen den Verbundprojekten und Akteuren wie Berufs- und Interessenverbänden. Zudem sind die Planung und Durchführung von Veranstaltungen zum Wissensaustausch und -transfer vorgesehen. Angebote sind bis zum genannten Termin über die e-Vergabe-Plattform des Bundes einzureichen.
Hintergrund der Initiative
Angesichts des Klimawandels ist die Integration von grüner Infrastruktur und urbanem Gartenbau in die Stadtplanung entscheidend für die Erhaltung und Steigerung der Lebensqualität in Städten. Das BMEL verfolgt das Ziel, den Gartenbausektor in Bezug auf seinen Beitrag zur grünen Infrastruktur, zur nachhaltigen Pflanzenproduktion und zu sozialen Aspekten im urbanen Raum zu stärken.
Im Jahr 2020 wurden im Rahmen der „Bekanntmachung über die Förderung von Innovationen im urbanen Gartenbau“ Projektideen gesucht, die auf innovative Produkte, Verfahren, Dienstleistungen und Konzepte für den Gartenbausektor im urbanen Raum abzielen. Aus dieser Initiative gingen zwölf Verbundprojekte mit insgesamt 31 Teilprojekten hervor, deren Erkenntnisse nun vernetzt und öffentlich kommuniziert werden sollen.