In der Regel reicht es aber, eine möglichst große Vielfalt an Pflanzenfamilien- und -arten zu kombinieren und dabei auch bewusst heimische Arten und Sorten zu integrieren. So steigert man die Wahrscheinlichkeit, dass ansässige Wildbienen ihr favorisiertes Futter finden.
Einschränken muss man sich deshalb bei der Auswahl nicht. Das Sortiment an nahrhaften Pflanzen ist riesig. Angefangen bei Zwiebelblumen und Knollengewächsen über Stauden und Sträucher bis hin zu Kletterpflanzen und Bäumen reicht die Palette. Löcherbienen, Hosenbienen und Seidenbienen fliegen zum Beispiel auf Korbblütler wie Herbstastern (Aster spec.) und Schafgarbe (Achillea millefolium). Die Blauschwarze Holzbiene tut sich am Blauregen gütlich, während die Efeu-Sandbiene auf die Blüten des Efeus (Hedera helix) angewiesen ist. Auch Kugeldistel (Echinops ritro), Fetthenne (Sedum), Lavendel (Lavandula angustifolia), Kugel-Lauch (Allium sphaerocephalon), Lerchensporn (Corydalis solida) oder Fingerhut (Digitalis) bieten Wildbienen einen reich gedeckten Tisch.

