Baumaschinen und Baugeräte

Volvo CE Europe GmbH verlagert Vertriebsaktivitäten nach München

Die Volvo CE Europe GmbH verlegt ihre Vertriebsaktivitäten für Zentraleuropa von Konz nach München. Diese Entscheidung resultiert aus einer gestiegenen Nachfrage nach Volvo-Baumaschinen, insbesondere in Osteuropa, und soll den Wachstumserwartungen gerecht werden.

Gründe für die Verlagerung der Vertriebsaktivitäten

Volvo Construction Equipment verzeichnete in den letzten Jahren weltweit einen kontinuierlichen Anstieg des Baumaschinenabsatzes, maßgeblich unterstützt durch die in Konz produzierten Bagger und Radlader. Neben den Wachstumsmärkten in Asien stellen die Wachstumspotenziale in Osteuropa eine Herausforderung dar. Es wird erwartet, dass die wichtigsten osteuropäischen Märkte bis 2015 um 60 Prozent wachsen werden.

Die Verlagerung des Verwaltungssitzes nach München im Jahr 2008 soll eine bessere Bedienung von Unternehmen in Industrie- und Schwellenländern der Region ermöglichen. Die geografische Nähe Münchens zu Ländern wie Österreich, Polen, der Tschechischen Republik, Ungarn, Kroatien, der Slowakei, Slowenien, Bosnien Herzegowina, Moldawien und Rumänien soll eine effizientere Reaktion auf die Marktnachfrage gewährleisten.

„Der Schwerpunkt der geschäftlichen Aktivitäten hat sich nach Osten verlagert. Wir erleben in unserer gesamten Region ein starkes Wachstum, aber besonders in den Schwellenmärkten Osteuropas. Die Verlegung des Sitzes an einen zentraler gelegenen Standort gestattet uns, die Marktnachfrage effizienter zu befriedigen.“

Die meisten der elf osteuropäischen Länder mit rund 120 Millionen Einwohnern erleben ein starkes Wirtschaftswachstum, das einen steigenden Bedarf an Investitionen in die Infrastruktur mit sich bringt. Viele Projekte werden durch die Europäische Union und ausländische Direktinvestoren finanziert. Länder wie Polen, die Tschechische Republik, die Slowakei, Kroatien und Rumänien verzeichnen einen Bauboom, der voraussichtlich noch zehn Jahre anhalten wird.

Der Absatz von Baumaschinen in dieser Region wird derzeit auf 17.400 Einheiten geschätzt und soll bis 2015 auf 26.000 steigen. Diese Entwicklung führte zur Entscheidung von Volvo Construction Equipment, die Regionalverwaltung zu verlegen.

Zeitlicher Rahmen und Auswirkungen auf die Produktion

Der Umzug begann im Januar 2008 und soll bis April 2008 vollständig abgeschlossen sein. Die Fertigung am Standort Konz bleibt von dieser Entscheidung unberührt. Dort werden weiterhin Bagger und kompakte Radlader hergestellt.

12.12.2007

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Volvo CE Germany GmbH

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