Umfassende Maßnahmen und Finanzierung des Projekts
Das Konzept umfasst den Bau von zwei neuen Brücken, einem Pumpwerk sowie die Errichtung von Hochwasserschutzmauern mit einer Länge von etwa 350 Metern. Daran schließt sich ein 300 Meter langer Deich an. Diese Maßnahmen sollen rund 500 Anwesen in Baar-Ebenhausen besser vor Überflutungen schützen.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund acht Millionen Euro. Diese Kosten werden vom Freistaat Bayern und der Gemeinde gemeinsam getragen. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde auch der Nepomukplatz in Baar-Ebenhausen neu gestaltet, der durch das Junihochwasser 2013 beschädigt worden war.
Wir wollen den Hochwasserschutz in ganz Bayern weiter voranbringen. Hier in Baar-Ebenhausen ist es gelungen, die Interessen der Stadt- und Verkehrsentwicklung, des Naturschutzes und wasserwirtschaftliche Ziele in Einklang zu bringen. Hochwasserschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Rund 500 Anwesen in Baar-Ebenhausen können wir mit diesem umfassenden Projekt besser vor Überflutungen schützen.
Hintergrund und zukünftige Investitionen im Hochwasserschutz
Hochwasserschutz ist in Baar-Ebenhausen seit 1994, nach erheblichen Überflutungen im April desselben Jahres, ein zentrales Thema. Nach dem Junihochwasser 2013 hat der Freistaat Bayern seine Strategie zum Schutz vor Hochwasser neu ausgerichtet und erweitert.
Das Hochwasserschutzprogramm 2020plus stellt die größte wasserbauliche Infrastrukturmaßnahme Bayerns dar. Im Rahmen dieses Programms sind Investitionen von insgesamt 3,4 Milliarden Euro in den kommenden Jahren bayernweit für den Hochwasserschutz vorgesehen.
Jeder Euro, den der Freistaat Bayern seit 2001 für den Hochwasserschutz ausgegeben hat, zahlt sich aus.