Natürliche Strategien gegen Mehltau
Zur Bekämpfung von Echtem Mehltau können einfache Hausmittel eingesetzt werden. Bei leichtem Befall empfiehlt sich eine Mischung aus Magermilch und Wasser im Verhältnis 1:8, die einmal wöchentlich gespritzt wird. Bei stärkerem Befall kann eine Lösung aus einer Packung Backpulver und einem Liter Wasser alle zehn Tage angewendet werden.
Bei leichtem Befall mischen Sie Magermilch und Wasser im Verhältnis 1/8 und spritzen Sie einmal wöchentlich. Bei etwas stärkerem Befall vermischen Sie eine Packung Backpulver mit einem Liter Wasser und spritzen Sie diese Mischung alle zehn Tage. Auch das Entfernen einzelner, befallener Blätter hilft den Befall im Zaum zu halten.
Das Entfernen befallener Blätter trägt ebenfalls zur Eindämmung bei. Befallenes Laub kann unbedenklich kompostiert werden.
Präventive Maßnahmen gegen Pilzbefall
Um einem Befall mit Echtem Mehltau vorzubeugen, gibt es verschiedene Ansätze. Dazu gehört die Wahl mehltauresistenter Sorten und die Sicherstellung optimaler Wuchsbedingungen. Eine zu dichte Pflanzung sollte vermieden werden, und Obstbäume sollten durch regelmäßigen Schnitt luftig gehalten werden.
Eine ausgewogene Düngung spielt ebenfalls eine Rolle. Stickstoffreiche Mineraldünger fördern zwar das Wachstum, führen aber zu weichen und anfälligen Trieben und Blättern. Daher ist eine moderate und organische Düngung, beispielsweise mit gut ausgereiftem Kompost, vorzuziehen. Brühen aus Schachtelhalm (Equisetum) können die Pflanzen stärken, indem sie ab dem Austrieb regelmäßig früh morgens oder bei bedecktem Himmel gesprüht und gegossen werden.
Zusammenfassung der Vorbeugung:
- Stärkung mit Ackerschachtelhalm- und Kompostteepräparaten.
- Ausgewogene Düngung: Vermeidung von stickstoffreicher Düngung mit frischem Mist, unreifen Kompost oder Mineraldüngern.
- Gewächshäuser gut lüften.
- Weite Pflanzabstände zur schnelleren Trocknung.
- Knoblauch als Mischkulturpartner.
- Befallene Ernterückstände von den Beeten entfernen.
- Pflanzung weniger empfindlicher Sorten.
