Remondis-Tochter stärkt Floragard bei nachhaltigen Rohstoffen und Versorgungssicherheit
Die Floragard Unternehmensgruppe hat den Verkauf des Erden- und Kompostwerks Heinrich Strenge GmbH & Co. KG in Ostrhauderfehn an die zur Remondis-Gruppe gehörende Reterra Gruppe bekannt gegeben. Gleichzeitig gehen die bislang von Strenge gehaltenen Anteile an Floragard auf Reterra über.
Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt.
Geschäftsführung bleibt unverändert
Die bisherigen Geschäftsführer Christian Strenge und Henning Strenge werden das Erdenwerk Strenge weiterhin leiten. Christian Strenge bleibt zudem Mitglied des Aufsichtsrats von Floragard.
Von der Übernahme ausgenommen sind die baltischen Aktivitäten der Familie Strenge. Diese verbleiben in Familienhand und bleiben weiterhin Lieferwerke der Floragard-Gruppe.
Fokus auf nachhaltige Rohstoffe
Mit der Beteiligung der Reterra Gruppe erweitert Floragard sein Gesellschafternetzwerk um einen Spezialisten für die Aufbereitung und Vermarktung organischer Rohstoffe. Ziel der Partnerschaft ist eine langfristige Versorgungssicherheit für die Produktionswerke des Unternehmens.
Insbesondere nachhaltige Ausgangsstoffe gewinnen im Gartenbau und in der Substratproduktion zunehmend an Bedeutung. Die Zusammenarbeit soll dazu beitragen, Rohstoffverfügbarkeit, Qualität und Zukunftsfähigkeit langfristig abzusichern.
„Ich freue mich, mit Remondis einen Branchenriesen im Kreise der Gesellschafter zu begrüßen. Die Wertschöpfungsketten nachhaltiger Rohstoffe werden im Erden- und Substratbereich künftig eine noch größere Rolle spielen. Umso wichtiger ist es, leistungsfähige Partner an der Seite zu haben, mit denen wir Versorgungssicherheit, Qualität und Zukunftsfähigkeit langfristig gewährleisten können“, so Floragard Geschäftsführer Ulrich von Glahn.
