VGL Bayern übernimmt erstmals Vorsitz der LGS-Gesellschafterversammlung
Nach 14 Jahren an der Spitze der Gesellschafterversammlung der Bayerischen Landesgartenschau GmbH hat Roland Albert sein Amt übergeben. Neuer Vorsitzender ist Gerhard Zäh, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern). Die Gesellschafterversammlung votierte am 30. September 2020 in München einstimmig für den Unternehmer aus Wassertrüdingen.
Mit der Wahl geht der Vorsitz erstmals an den VGL Bayern. Der neue Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes (BGV), Hermann Berchtenbreiter, übernimmt künftig die Vertretung des BGV in der Gesellschaft. Zäh führt einen eigenen Betrieb im Garten- und Landschaftsbau und steht seit März 2018 an der Spitze des VGL Bayern.
Grüne Infrastruktur als Zukunftsinvestition
Die öffentliche Hand kann wesentlich dazu beitragen, dass Zukunftsinvestitionen tatsächlich Lenkungswirkung in gesellschaftlich relevante Bereiche haben
Mit Blick auf die Hitzesommer 2018 und 2019 betont Zäh die Bedeutung öffentlicher Grünflächen – von Parks über Straßenbegleitgrün bis hin zur Gebäudebegrünung.
Investitionen in die grüne Infrastruktur sind sichtbare Zeichen für Vertrauen in die Zukunft und die beste Vorsorge für kommende Belastungen unserer Städte und Gemeinden
Damit unterstreicht der neue Vorsitzende die Rolle der Landesgartenschauen als Impulsgeber für Stadtentwicklung und Klimaanpassung.
Roland Albert prägte zahlreiche Standorte
Roland Albert stand seit 2006 an der Spitze der Gesellschafterversammlung und gehörte zugleich dem Präsidium des Zentralverbandes Gartenbau an. In seiner Funktion übernahm er den stellvertretenden Vorsitz in den Aufsichtsräten zahlreicher Landesgartenschauen und begleitete die städtebauliche Entwicklung unter anderem in Neu-Ulm, Rosenheim, Bamberg, Deggendorf, Bayreuth, Würzburg und Ingolstadt.
Aktuell bleibt Albert stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der kommenden Gartenschauen in Ingolstadt, Lindau und Freyung. Die Mandate führt er in Abstimmung mit den Gesellschaftern fort.
Landesgartenschauen waren von Anfang an nie Blümchenschauen, sondern von der ersten bayerischen Landesgartenschau in Neu-Ulm 1980 an immer Instrument zur städtebaulichen Entwicklung und zur Förderung von Grün in der Stadt, zur Verbesserung des Stadtklimas, des Wohnumfeldes und des Freizeit- und Naherholungsangebotes
Kompetenzzentrum für Kommunen
Die Bayerische Landesgartenschau GmbH wurde 1978 gegründet, um die komplexen Projekte organisatorisch und fachlich zu begleiten. Sie unterstützt Kommunen mit Expertise in Landschaftsarchitektur, Grünplanung und Gartenbau und vernetzt Städte, Ministerien sowie gärtnerische Verbände & Organisationen.
Da eine Kommune in der Regel nur einmal eine Landesgartenschau ausrichtet, verfügt die Gesellschaft über kontinuierliche Erfahrung in wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Fragen. Getragen wird sie vom Bayerischen Gärtnerei-Verband, dem Bund deutscher Baumschulen Landesverband Bayern sowie dem VGL Bayern.
