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Weltpremiere des neuen Amarok von Volkswagen Nutzfahrzeuge

Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert den neuen Amarok, einen vielseitigen Pick-up, der für den Einsatz auf und abseits befestigter Wege konzipiert wurde. Das Fahrzeug wurde in Deutschland und Australien entwickelt und wird in Südafrika gefertigt. Es ist für Märkte wie Europa vorgesehen.

Der neue Amarok: Design und Abmessungen im Detail

Die zweite Generation des Amarok präsentiert sich in einem überarbeiteten Design. Albert Kirzinger, Chefdesigner von Volkswagen Nutzfahrzeuge, beschreibt die Neugestaltung als „eindeutig expressiver und nochmals deutlich souveräner“. Die Frontpartie ist markant gestaltet. Der Pick-up wird in den Ausstattungsvarianten ‚Amarok‘, ‚Life‘ und ‚Style‘ sowie den Topversionen ‚PanAmericana‘ (Offroad-Styling) und ‚Aventura‘ (Exklusiv-Styling) erhältlich sein.

Der neue Amarok wird mit einer viertürigen Doppelkabine (DoubleCab) und einer zweitürigen Einzelkabine (SingleCab) angeboten. Charakteristisch sind die halbrunden Radläufe, unter denen bis zu 21 Zoll große Leichtmetallräder Platz finden. Die Kotflügel sind kräftig ausgestellt und im Bereich der Radläufe mit robustem Kunststoff verkleidet.

Mit einer Länge von 5.350 Millimetern ist der neue Amarok 96 mm länger als sein Vorgänger. Der Radstand wurde um 173 mm auf 3.270 mm verlängert. Dies schafft mehr Raum in der zweiten Sitzreihe der Doppelkabine. Die stärkere Verlängerung des Radstands im Verhältnis zur Gesamtlänge führt zu kürzeren Karosserieüberhängen, was die Proportionen verbessert und die Geländetauglichkeit durch bessere Böschungswinkel erhöht.

Die Offroad-Fähigkeiten werden zudem durch eine deutlich größere Wattiefe von 800 mm (zuvor 500 mm) verbessert, was das Durchqueren von Wasserpassagen erleichtert. In vielen Märkten ist der Amarok serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet.

Interieur und Komfort

Das Interieur des Amarok wurde funktional und hochwertig gestaltet. Es verfügt über selbsterklärende Bedienelemente und digitale Displays. Das Spektrum umfasst digitale 8,0-Zoll-Instrumente (‚DigitalCockpit‘, ab ‚Style‘ volldigital in 12,0 Zoll) und einen hochmodernen Touchscreen im Tablet-Format (10,0 Zoll, ab ‚Style‘ serienmäßig 12,0 Zoll) für das Infotainmentsystem.

VWN hat eine intuitive Mischung aus digitalen Funktionen und ergonomisch gestalteten Tasten sowie Dreh-/Drückreglern umgesetzt. So werden beispielsweise die Lautstärke des Infotainmentsystems und die Einstellungen des Allradantriebs über Hardkeys gesteuert, die ausstattungsabhängig in Aluminium eingefasst sind.

Ein Harman-Kardon Soundsystem ist für den Amarok PanAmericana und Amarok Aventura serienmäßig und für andere Ausstattungslinien optional erhältlich. Ebenfalls serienmäßig in den Top-Ausstattungen ist eine Instrumententafel in Lederoptik mit Kontrastnähten. Die neue Sitzanlage bietet ergonomisch konzipierte Sitze für Fahrer und Beifahrer, die in höheren Ausstattungen vielfach elektrisch einstellbar sind. Der Fond der Doppelkabine bietet drei Erwachsenen ausreichend Platz und Komfort. Die Sitze der Version ‚Style‘ sind serienmäßig mit ArtVelours bezogen, während im Amarok PanAmericana und Amarok Aventura hochwertiges Leder zum Einsatz kommt.

Ladefläche und Zubehör

Die Ladefläche, auch Cargo-Box genannt, bietet viel Platz. Zwischen den Radkästen findet eine quer eingeladene Europalette Platz; die SingleCab-Version kann sogar zwei quer eingeladene Paletten aufnehmen. Die Ladung kann über Ösen gesichert werden, die jeweils bis zu 500 Kilogramm belastbar sind.

Die maximale Zuladung wurde von gut einer Tonne auf 1,16 Tonnen erhöht. Die Cargo-Box kann mit einem elektrisch betätigten Rollcover gesichert werden, das sich an der Box selbst, im Fahrzeuginneren oder per Fernbedienung öffnen und schließen lässt.

Ein umfangreiches Zubehörprogramm ist verfügbar. Dazu gehören eine statische Dachlast von 350 kg, die für ein Vier-Personen-Dachzelt ausreicht, sowie bis zu 21 Zoll große Leichtmetallräder und All-Terrain-Reifen (bis 18 Zoll). Für die Cargo-Box gibt es Features wie einen Fahrradhalter, ein multifunktionales Trägersystem, eine manuelle Version des Rollcovers und verschiedene Ausführungen der Styling Bar. Ein Hardtop für die Ladefläche verwandelt den Pick-up in ein SUV mit dem Ladevolumen eines Vans.

Die Offroad-Eigenschaften können durch Frontbügel, Unterfahrschutzelemente, Ösen zum Schleppen und einen außen an der linken A-Säule angebrachten Schnorchel für die Frischluftversorgung des Motors bei Wasserdurchfahrten weiter optimiert werden.

Motorisierungen und Antrieb

Für den neuen Amarok wurden vier Turbodieselmotoren (TDI) und ein Turbobenziner (TSI) entwickelt, die sich durch Effizienz und Drehmomentstärke auszeichnen.

  • Auf dem afrikanischen Markt wird ein 2,0-Liter-TDI mit vier Zylindern und 110 kW (150 PS) als Basismotor angeboten.
  • Für viele Märkte folgt ein 2,0-Liter-Vierzylinder-TDI mit 125 kW (170 PS).
  • In der dritten TDI-Leistungsstufe bietet VWN einen Vierzylinder mit 2,0 Litern Hubraum und Bi-Turboaufladung an, der je nach Markt 150 kW (204 PS) oder 154 kW (209 PS) leistet.
  • Als Top-TDI kommt ein 3,0 Liter großer V6-Motor zum Einsatz, der marktabhängig 177 kW (241 PS) oder 184 kW (250 PS) bereitstellt.
  • Speziell für Benziner-Märkte wurde ein 222 kW (302 PS) starker 2,3-Liter-Turbobenziner konzipiert.

Ab einer Leistung von 154 kW werden alle Amarok-Versionen serienmäßig mit einem neuen, per E-Shifter bedienten 10-Gang-Automatikgetriebe ausgestattet. Für die 150-kW-Version ist diese Automatik optional erhältlich. Das neue 10-Gang-Getriebe ersetzt die 8-Gang-Automatik des Vorgängers. Zudem wird es für verschiedene Motoren eine 6-Gang-Automatik sowie manuelle 6-Gang- und 5-Gang-Getriebe geben.

Auf zahlreichen Märkten wird der Amarok serienmäßig mit Allradantrieb (4MOTION) ausgeliefert. Je nach Region und Motor stehen zwei verschiedene 4MOTION-Systeme zur Verfügung: eines mit situationsbedingt zuschaltbarem Allradantrieb und eines mit permanentem Allradantrieb. Die Antriebstechnik ermöglicht es dem Amarok, jedes Terrain zu bewältigen und je nach Motorversion bis zu 3,5 Tonnen zu ziehen.

Assistenzsysteme

Der Amarok bietet bis zu sechs verschiedene Fahrprofile (Drive Modi), die den Fahrer in unterschiedlichen Situationen unterstützen, beispielsweise auf rutschigen Untergründen oder bei anspruchsvollen Offroad-Passagen.

Über 20 neue Assistenzsysteme tragen zum Komfort bei. Dazu gehören die automatische Distanzregelung ‚ACC+‘, die Verkehrszeichen via Kamera-Scan in die automatische Temporegelung einbezieht, und die ‚IQ.LIGHT – LED-Matrixscheinwerfer‘. Diese Systeme machen den Amarok zu einem der komfortabelsten Pick-ups auf dem Weltmarkt.

07.07.2022

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