Wald und Holz: Potenziale für den Klimaschutz
Wälder bedecken etwa ein Drittel der globalen Landmasse und beeinflussen das Klima maßgeblich. Bäume entziehen der Atmosphäre während ihres Wachstums Kohlendioxid und speichern den Kohlenstoff in ihrer Biomasse. Wird Holz als Bau- und Werkstoff eingesetzt, bleibt diese Speicherleistung erhalten. Holz kann dabei andere Baustoffe ersetzen, deren Herstellung einen höheren Energieaufwand erfordert. Nach der stofflichen Nutzung kann Holz zudem als Energieträger fossile Brennstoffe substituieren.
Positive Effekte sind jedoch nur bei einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und einem kontinuierlichen Ausbau des Kohlenstoffspeichers in Holzprodukten zu erzielen. Dies bedeutet, dass nicht mehr Bäume gefällt werden dürfen, als im gleichen Zeitraum nachwachsen. Dieses Prinzip wird in der heimischen Forstwirtschaft seit über 200 Jahren angewendet.
Informationen und Hintergründe zur Klimaschutzstrategie
Die 28-seitige Publikation „Wichtige Schritte zum Klimaschutz“ richtet sich an politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger, Journalisten, Lehrer sowie alle Interessierten an Ressourcen- und Klimaschutz. Sie enthält Fakten, Hintergrundberichte, Experteninterviews und ein Editorial von Prof. Dr. Mojib Latif, Klimaexperte am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel.
Das Infoheft mit der Bestellnummer H038 kann deutschlandweit kostenfrei im Internet bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Eine Bestellung ist auch telefonisch unter 0180 2 465911 (6 Cent/Anruf aus dem Deutschen Festnetz) oder per E-Mail an versandservice@infoholz.de über den Versandservice des Holzabsatzfonds möglich.
