Naturschutz

Angst vor Naturgewalten in Deutschland nimmt zu

Eine aktuelle Trendbefragung von ImmobilienScout24 zeigt, dass 72 Prozent der Deutschen Angst vor den zerstörerischen Auswirkungen von Naturgewalten haben. Besonders Stürme und Überschwemmungen werden dabei gefürchtet.

Deutsche besorgt um Leben und Besitz bei Naturkatastrophen

Zwei Drittel der Befragten machen sich im Falle einer Naturkatastrophe primär Sorgen um ihr eigenes Leben sowie die Gesundheit ihrer Familien und Freunde. Rund jeder Dritte fürchtet zudem um sein Haus oder seine Wohnung und den Ausfall grundlegender Versorgungen wie Strom, Wasser und Heizung.

Persönliche Besitztümer wie Fotos oder Tagebücher, deren Wiederbeschaffung im Schadensfall schwierig wäre, stehen bei den Sorgen der Befragten weniger im Vordergrund. Nur 16,2 Prozent gaben an, sich um diese Gegenstände zu sorgen.

Stürme und Hochwasser als größte Bedrohung

Stürme und Orkane werden von 61 Prozent der Befragten als die größte Bedrohung empfunden. Hochwasser und Überschwemmungen folgen an zweiter Stelle mit 34,6 Prozent, gefolgt von Blitzschlag und Hagel. Überraschenderweise äußert jeder Fünfte Angst vor Erdbeben, obwohl diese in Deutschland selten auftreten und meist geringe zerstörerische Auswirkungen haben.

Die gefühlte Bedrohung durch Naturkatastrophen hat sich in den letzten fünf Jahren verstärkt. 54,7 Prozent der Deutschen geben an, dass ihre Sorge vor Naturgewalten zugenommen hat. Insbesondere Frauen zeigen hier eine verstärkte Besorgnis um sich und ihre Familien.

Die Trendumfrage "Naturkatastrophen - Panikmache oder reale Gefahr?" wurde im Januar 2009 von ImmobilienScout24 mit 1.050 Teilnehmern durchgeführt.

27.01.2009

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