Aktuelle Entwicklungen und neue Daten zum Bodenschutz
Zum siebten Mal versammeln sich Experten aus Wissenschaft, Planungspraxis, Politik und Wirtschaft beim Dresdner Flächennutzungssymposium. Unter dem Leitthema „Boden – Flächenmanagement – Analysen und Szenarien“ werden aktuelle Entwicklungstrends diskutiert und neue Erkenntnisse vorgestellt. Dazu gehören der neue Bodenatlas Deutschland, das jüngste Landbedeckungsmodell Deutschlands sowie neue Datenangebote des Copernicus Sentinel-Satellitenprogramms. Erstmals werden zudem kleinräumige Zensusdaten in Form hochauflösender Rasterkarten präsentiert.
Weitere Programmpunkte umfassen die Vorstellung eines Daseinsvorsorgemonitorings für das Regionalmanagement, eines Wohnbauflächeninformationssystems und des österreichischen Landinformationssystems LISA. Wissenschaftler des IÖR präsentieren die neuesten Ergebnisse des Monitors der Siedlungs- und Freiraumentwicklung, einer Eigenentwicklung des Instituts. Der Zugang zu neuen Datenbeständen aus dem Jahr 2014 wird während des Symposiums offiziell freigeschaltet.
Bedeutung des Symposiums für den Flächenschutz
Deutschlands Fläche ist begrenzt und trotz Bevölkerungsrückgang steigt die Konkurrenz um Flächen nach wie vor. Umso wichtiger ist es, dass sich Wissenschaft und Praxis mit der Frage auseinandersetzen, wie wir Flächen sparen und damit den Boden schützen können.
Dies betont Dr. Gotthard Meinel vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung. Das Dresdner Flächennutzungssymposium hat sich im deutschsprachigen Raum als bedeutendster Treffpunkt für Experten in diesem Fachgebiet etabliert und dient als Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.
