Golfanlagen und Golfplatzpflege

Wirtschaftlichkeit deutscher Golfanlagen verbessert sich 2007

Deutsche Golfanlagen verzeichneten 2007 eine positive Entwicklung. Der Betriebsvergleich des DGV zeigt eine verbesserte Wirtschaftlichkeit der angeschlossenen Golfclubs und -anlagen. Dies war das beste Geschäftsjahr der letzten zehn Jahre.

Positive Bilanz im Geschäftsjahr 2007

Deutsche Golfanlagen verzeichneten im Geschäftsjahr 2007 eine positive Entwicklung. Der aktuelle Betriebsvergleich des Deutschen Golf Verbandes (DGV) zeigt eine verbesserte Wirtschaftlichkeit der angeschlossenen Golfclubs und -anlagen. An diesem Branchenvergleich, den der DGV seit über zehn Jahren anbietet, nahmen mehr als 150 Golfanlagen teil.

Das Jahr 2007 erwies sich für die deutschen Golfanbieter als das beste Geschäftsjahr der letzten zehn Jahre. Eine positive Einnahmenentwicklung bei moderat gestiegenen Kosten führte erstmals zu einer geringen Überdeckung im Betriebshaushalt. Die Einnahmen pro 18-Löcher-Anlage stiegen um 2,3 Prozent auf durchschnittlich knapp über eine Million Euro, was eine deutlich höhere Steigerung als in den drei Vorjahren darstellt.

Der Betriebshaushalt, der keine für Investitionen bestimmte Einnahmen umfasst, entwickelte sich mit einem Plus von 2,7 Prozent auf rund 884.500 Euro positiv. Der Investitionshaushalt, der Einnahmen für Investitionen beinhaltet, zeigte mit knapp 11.700 Euro und einem Minus von 1 Prozent eine leicht negative Entwicklung. Die Ausgaben ohne Abschreibungen stiegen im Schnitt um 11.200 Euro auf rund 87.800 Euro, was einem Wachstum von 1,3 Prozent entspricht und somit geringer ausfiel als die Einnahmen des Betriebshaushalts. Einem durchschnittlichen Betriebshaushalt von rund 884.500 Euro standen somit durchschnittliche Gesamtaufwendungen ohne Abschreibungen von 877.800 Euro gegenüber.

Entwicklung der Greenfeepreise und Einnahmequellen

Der Betriebsvergleich 2007 belegt zudem einen Anstieg der Greenfeepreise. Die Spielgebühren erhöhten sich sowohl wochentags als auch an Wochenenden und Feiertagen deutlich. Wochentags stieg das Greenfee um 2,25 Euro (+5,7 Prozent) von durchschnittlich 39,25 Euro auf 41,50 Euro. An Wochenenden erhöhte es sich um 2,99 Euro (+6,1 Prozent) von 49,36 Euro auf 52,35 Euro.

Der Trend der Vorjahre, in denen eingeschränkte Spielrechte wie Greenfee- und Fernmitgliedschaften stark zunahmen, setzte sich nicht fort, verbleibt aber mit 22 Prozent auf einem hohen Niveau. Im Jahr 2000 lag dieser Anteil noch bei fünf Prozent. Es bleibt festzuhalten, dass rund 84 Prozent der gesamten Einnahmen der Golfanlagen von Clubmitgliedern oder Spielberechtigten generiert werden. Lediglich knapp neun Prozent der Einnahmen stammen aus Greenfee-Zahlungen von Gästen.

Diese Verteilung spiegelt sich auch in den gespielten Runden wider: Über 85 Prozent der Gesamtrunden auf 18-Löcher-Anlagen werden von Mitgliedern gespielt. Die vollständige Auswertung des Betriebsvergleichs steht ausschließlich den teilnehmenden Golfanlagen zur Verfügung.

08.12.2008

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Deutscher Golf Verband e.V.

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65189Wiesbaden
Deutschland

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