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WPC-Terrassen winterfest machen: Pflege und Qualität

WPC-Terrassen benötigen zum Ende der Gartensaison nur eine geringe Pflege, um winterfest zu sein. Eine Grundreinigung von Schmutz und Laubresten ist ausreichend. Ein Anstrich mit Holzschutzlasur ist nicht nötig, was Aufwand spart und die Umwelt schont.

WPC-Terrassen: Einfache Pflege für den Winter

Zum Ende der Gartensaison empfiehlt sich die Vorbereitung von WPC-Terrassen auf die kalte Jahreszeit. Der Verbundwerkstoff erfordert dabei einen geringen Pflegeaufwand. Eine Grundreinigung der Dielen von Schmutz und Laubresten ist ausreichend, um sie winterfest zu machen.

Für die Reinigung genügt es, die Dielen mit einem umweltverträglichen Universalreiniger in Längsrichtung abzubürsten und anschließend gründlich mit klarem Wasser abzuspülen. Bei stärkeren Verschmutzungen kann ein Hochdruckreiniger gemäß den Herstellerangaben eingesetzt werden. Ein Anstrich mit Holzschutzlasur oder Holzöl, wie er bei Holzterrassen üblich ist, entfällt bei WPC-Dielen. Dies reduziert den Pflegeaufwand und schont die Umwelt.

Zu Beginn der kalten Jahreszeit sollten Terrassenbesitzer daran denken, ihre WPC-Terrasse winterfest zu machen. Dabei bedarf der Verbundwerkstoff nur wenig Pflege: Zum Ende der Saison benötigen die Dielen lediglich eine Grundreinigung, sie sollten also von Schmutz und Laubresten gereinigt werden, und der Winter kann kommen. Zur Reinigung von WPC-Terrassen genügt es dabei, die Dielen mit einem umweltverträglichen Universalreiniger in Längsrichtung abzuschrubben und mit viel klarem Wasser nachzuspülen. Bei stärkeren Verschmutzungen kann zusätzlich ein Hochdruckreiniger gemäß den Vorgaben des Herstellers eingesetzt werden. Ein Anstrich mit einer Holzschutzlasur oder einem Holzöl wie etwa bei Holzterrassen ist nicht erforderlich, was Aufwand spart und zudem die Umwelt schont.

Eigenschaften und Qualitätsmerkmale von WPC-Dielen

WPC-Terrassendielen sind in verschiedenen Breiten, Farben, Oberflächen und Profilen erhältlich. Die enthaltenen Polymere verbessern die Holzeigenschaften, indem sie es widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung machen. Dies prädestiniert WPC für den Einsatz im Außenbereich und bietet eine Alternative zu Tropenhölzern oder sibirischer Lärche.

Die Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe e.V. bietet eine Orientierungshilfe beim Kauf von Terrassendielen. Sie vergibt ihr Gütesiegel ausschließlich an Produkte, die spezifische Qualitätskriterien erfüllen. Geprüfte WPC-Dielen müssen beispielsweise einer punktuellen Belastung von 320 Kilogramm standhalten. Sie überstehen Nass-, Gefrier- und Trocknungsphasen, auch bei extremen Wechseln, und nehmen selbst bei stundenlangem Sieden in kochendem Wasser kaum Feuchtigkeit auf. Daher ist es ratsam, beim Kauf auf das Siegel der Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe e.V. zu achten.

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bei WPC

Naturfaserverbundwerkstoffe, englisch Wood Polymer Composites (WPC), sind biobasierte Materialien. Sie bestehen zu mindestens 50 Prozent aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz, ergänzt durch Kunststoffe und Additive. Diese Materialkombination schafft einen Werkstoff, der die Natürlichkeit von Holz mit der Langlebigkeit hochwertiger Kunststoffe verbindet. WPC quillt deutlich weniger als unbehandeltes Holz und ist resistent gegen Pilz- und Insektenbefall.

WPC trägt zur Ressourceneffizienz bei, da das Holz als Nebenprodukt der Sägeindustrie gewonnen wird. Im Holzanteil speichern WPC-Produkte über ihre gesamte Lebensdauer Kohlenstoff und leisten somit einen Beitrag zum Klimaschutz. Der Werkstoff ist zudem kreislauffähig, da die Produkte am Ende ihres Lebenszyklus recycelt werden können.

Klimaschutz und Ressourcenschonung sind wesentliche Eigenschaften von WPC-Produkten. So stammt die Holzfaser aus einem Nebenprodukt, das beim Sägen von Holz anfällt (Sägemehl) und bei qualitätsgesicherten WPC-Produkten aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Zudem sind die Produkte recyclingfähig. WPC-Produkte sind ein praktisches Beispiel für gelebte Kreislaufwirtschaft und Kaskadennutzung.

23.10.2024

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI)

Schumannstr. 9
10117Berlin
Deutschland

Tel.:+49 (0)30/2809125-0
Fax:+49 (0)30/2809125-6

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