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BdB Schleswig-Holstein übernimmt Regionalmanagement für das Pinneberger Baumschulland auf der igs 2013

Der BdB Schleswig-Holstein wurde mit dem Regionalmanagement für das „Pinneberger Baumschulland“ auf der igs 2013 beauftragt. Dies ist eine von fünf Kulturlandschaften, die auf der Internationalen Gartenschau Hamburg präsentiert werden. Die Finanzierung erfolgt über ein trilateral gefördertes Projekt der Metropolregion Hamburg.

BdB Schleswig-Holstein koordiniert Pinneberger Baumschulland auf der igs 2013

Der Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. wurde vom Kreis Pinneberg mit dem Regionalmanagement für das „Pinneberger Baumschulland“ beauftragt. Dies ist eine von fünf Kulturlandschaften, die auf der Internationalen Gartenschau Hamburg (igs 2013) präsentiert werden. Die Finanzierung erfolgt über ein trilateral gefördertes Projekt der Metropolregion Hamburg.

Die Vertragsunterlagen wurden am 20. September von Oliver Stolz, Landrat des Kreises Pinneberg, an Dr. Frank Schoppa, Geschäftsführer des Landesverbandes, überreicht. Heiner Baumgarten, Geschäftsführer der igs 2013, gratulierte der Service-Grün UG, der Fördergesellschaft für Baumschulen und Gartenbau in Norddeutschland und Servicegesellschaft des BdB Landesverbandes, die als zukünftiges Koordinierungsbüro fungieren wird.

Wir freuen uns ganz besonders über die Chance das Pinneberger Baumschulland auch außerhalb unserer Region, sowohl visuell als auch erläuternd, einem Millionen-Publikum zu präsentieren. Dabei sind wir das einzige Regionalmanagement, welches von einer berufsständigen Vertretung des Gartenbaues wahrgenommen wird. Zu zeigen, was Baumschule ist, wie sie funktioniert, wie die Region landschaftlich durch die Baumschulen geprägt ist, welche Tradition sich dahinter verbirgt und welche wirtschaftliche, ökologische und soziokulturelle Bedeutung der grünen Branche im Kreis Pinneberg zukommt, das sind die wesentlichen Inhalte die wir den Besuchern zeigen und verständlich machen möchten. Wir tun dies in enger Vernetzung mit unseren "grünen" Partnern vor Ort, wie zum Beispiel dem Gartenbauzentrum in Ellerhoop oder dem Deutschen Baumschulmuseum.

Der BdB Landesverband Schleswig-Holstein engagiert sich bereits seit einem Jahr ehrenamtlich für den Ausstellungsbeitrag „Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland“. Sowohl Landrat Stolz als auch Heiner Baumgarten zeigten sich überzeugt von dem Konzept und der Koordination durch die Baumschulen.

Ein Öffentlichkeitsarbeitsprojekt dieser Größenordnung ist eine besondere Herausforderung für uns. Wir danken dem Kreis Pinneberg für seine Initiative und der Metropolregion Hamburg für die großzügige Projektförderung.

Landrat Oliver Stolz betonte die Bedeutung der Präsentation der Kulturlandschaften der Metropolregion auf der igs.

Ich freue mich über die großartige Chance, dass sich die Kulturlandschaften der Metropolregion auf der igs in Hamburg gemeinsam präsentieren. Für unsere Kulturlandschaft, das "Pinneberger Baumschulland" freue ich mich natürlich besonders. Gemeinsam mit dem Landesverband des Bundes Deutscher Baumschulen S-H e.V. und dessen Servicegesellschaft sind wir hervorragend aufgestellt, um uns dieser Herausforderung zu stellen. Für das bereits geleistete und das noch kommende Engagement bedanke ich mich schon jetzt ganz herzlich!

Heiner Baumgarten hob hervor, dass Hamburg in fünf charakteristische Kulturlandschaften eingebettet ist.

Es ist für uns ein großes Anliegen, im Jahr 2013 neben internationalen auch lokale und regionale Bezüge herzustellen und diese den Gartenschaugästen zu vermitteln. So wird auch das Pinneberger Baumschulland, das weltweit größte geschlossene Baumschulgebiet, auf dem Gartenschauareal eine Plattform finden, um seine Kultur mit seinen typischen Pflanzen, wie Alleebäume, Forst- und Laubgehölze, Ziergehölze in Containern bis hin zu den Rosen und touristischen Angeboten zu präsentieren. Ich freue mich, dass die igs 2013 als Impulsgeber zur Stärkung der Identität auch für diese Kulturlandschaft beiträgt.

Marion Köhler, Pressesprecherin der Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg, unterstrich das Engagement der Regionalkooperation.

Als Regionalkooperation engagieren wir uns immer, wenn es um die Vernetzung regionaler Partner und das gegenseitige Engagement geht. So hat sich die Metropolregion in ihren Handlungsrahmen den Schwerpunkt "Partnerschaft von Land und Stadt" hineingeschrieben. Das Kooperationsprojekt, für das wir heute hier zusammen gekommen sind, ist dafür ein schönes Beispiel und zeigt, wie wertvoll Umland und Stadt füreinander sind. Durch die Bündelung der Kräfte wird die Metropolregion Hamburg als Ganzes gestärkt. Ich wünsche dem Projekt einen glücklichen Verlauf und allen eine erfolgreichen und gute Zusammenarbeit.

Hintergrund der igs 2013

Die igs 2013 wird die Metropolregion Hamburg in die Gartenschau einbinden, da die umliegenden Kulturlandschaften wichtige Naherholungsgebiete für die Hamburger Bevölkerung darstellen. Neben dem Pinneberger Baumschulland werden das Alte Land, die Lüneburger Heide, die Vier- und Marschlande sowie die Knicklandschaften Schleswig-Holsteins präsentiert. Diese Kulturlandschaften erhalten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Möglichkeit, ihre Besonderheiten einem internationalen Publikum auf einer Gesamtfläche von rund 1,5 Hektar darzustellen.

Die Präsentation soll in Zusammenarbeit mit Landwirtschafts-, Handels-, Handwerks- und Tourismusverbänden, Kommunen sowie Wirtschafts- und Sozialpartnern des Hamburger Umlands erfolgen. Ziel ist es, Synergien zu nutzen, eine regionale Vernetzung herzustellen und die Region nachhaltig zu stärken. Zudem möchte die igs 2013 die Vermarktung regionaler Produkte fördern.

Zur Darstellung der regionalen Vielfalt und zur Einbindung der verschiedenen Akteure vor Ort sind professionelle Regionalmanagements erforderlich. Die Metropolregion Hamburg hat dieses Vorhaben als Leitprojekt ausgewählt. Unter der Federführung der Landkreise Harburg und Segeberg wurde ein Förderantrag bei den Förderfonds der Metropolregion Hamburg gestellt und positiv beschieden. Die veranschlagte Gesamtsumme des Vorhabens beläuft sich auf fast 700.000 Euro, wovon knapp 600.000 Euro von der Metropolregion Hamburg getragen werden. Für die Kulturlandschaft „Pinneberger Baumschulland“ ist eine Fördersumme von 93.300 Euro vorgesehen. Die Kreisverwaltung Pinneberg unterstützt das Projekt aufgrund seiner Nachhaltigkeit für die Region und der potenziellen Wertsteigerung des Wirtschaftsstandortes.

22.09.2011

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