Verbände und Organisationen

ZVG fordert Entlastungen für energieintensiven Gartenbau

Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) begrüßt die angekündigten Maßnahmen des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Unterstützung der Landwirtschaft, sieht aber weiteren Handlungsbedarf. Besonders der Unterglas-Anbau benötigt kurzfristige Lösungen, um die Auswirkungen des Ukraine-Krieges abzufedern.

Maßnahmen des Bundeslandwirtschaftsministeriums als erster Schritt

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt die angekündigten Maßnahmen des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Unterstützung der Landwirtschaft als ersten wichtigen Schritt. Insbesondere die Entbürokratisierung und Attraktivitätssteigerung der Förderprogramme für Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Landwirtschafts- und Gartenbausektor werden positiv bewertet.

Trotz dieser positiven Entwicklung betont Jürgen Mertz, Präsident des ZVG, die Notwendigkeit kurzfristiger Lösungen speziell für den Unterglas-Anbau. Dieser Bereich ist in besonderem Maße von den Auswirkungen des Ukraine-Krieges betroffen.

Der ZVG unterstützt daher auch die aktuellen Initiativen verschiedener Bundesländer im Bundesrat, die auf eine Senkung der Energiepreise abzielen. Dazu gehört insbesondere eine deutliche Reduzierung von Steuern und Abgaben auf Energie. Parallel dazu setzt sich der Verband in einem Schreiben an Bundesregierung und Bundestag dafür ein, dass der energieintensive Unterglas-Gartenbau bei zukünftigen politischen Entscheidungen angemessen berücksichtigt wird.

13.03.2022

Zurück