Krantechnik für robuste Einsätze im Wasserbau und auf anspruchsvollen Baustellen
Das Unternehmen Hölscher Wasserbau erweitert seinen Fuhrpark um einen weiteren Ladekran aus einer Serienlieferung von Tirre Krantechnik. Zum Einsatz kommt ein Ladekran vom Typ Euro 131.3, aufgebaut auf einem MAN TGM 18.280 mit Allradantrieb. Das Fahrzeug ist für anspruchsvolle Einsätze im Wasserbau sowie auf schwer zugänglichen Baustellen ausgelegt.
Der 4x4-Lkw verfügt über Geländebereifung und ist für den robusten Baustellenbetrieb konzipiert. Ausschlaggebend für diese Fahrzeuglösung war vor allem die Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu zuvor eingesetzten Spezialfahrzeugen. Gleichzeitig ermöglicht das Fahrgestell den Aufbau einer längeren Pritsche bei gleichzeitig interessanter Nutzlast.
Spezialaufbau für den Baustellenbetrieb
Der montierte Rungenaufbau wurde gezielt an die Anforderungen des Unternehmens angepasst. Damit lassen sich Materialien und Bauteile im Baustelleneinsatz flexibel transportieren und direkt vor Ort bewegen.
Der Ladekran ist mit einem dreifachen hydraulischen Ausschub ausgestattet und erreicht eine maximale Ausladung von 10.500 mm. Zur Ausstattung gehören außerdem eine Funkfernsteuerung sowie eine Seilwinde beziehungsweise die entsprechende Vorbereitung für deren Nachrüstung.
Zwei zusätzliche Steuerleitungen erweitern die Einsatzmöglichkeiten des Krans. Dadurch können beispielsweise Anbaugeräte wie eine Endlosdrehvorrichtung mit Erdbohrer integriert werden. Das erweitert die Einsatzbereiche im Garten- und Landschaftsbau sowie bei Spezialaufgaben im Tief- und Wasserbau.
Kompakter Kran mit hoher Leistungsdichte
Der Euro 131 zählt zu den kompaktesten Ladekranen seiner Klasse und bietet ein sehr gutes Verhältnis zwischen Eigengewicht und Hubleistung. Diese Leistungsdichte ermöglicht vielseitige Einsätze auf unterschiedlichsten Baustellen, ohne die Nutzlast des Trägerfahrzeugs unnötig zu reduzieren.
Zu den konstruktiven Details gehört der Einsatz verschleißfester Rotgussbuchsen aus Bronze an der Hauptsäule und an sämtlichen Lagerstellen des Krans. Sie erhöhen die Lebensdauer der mechanischen Komponenten und reduzieren den Wartungsaufwand im täglichen Einsatz.
Das Zahnstangenschwenkwerk arbeitet mit einer Vollölbadfüllung und gilt dadurch als wartungsfrei. Gleichzeitig ist es vollständig vom Hydraulikkreislauf getrennt. Ergänzt wird die Konstruktion durch eine doppelte Kniehebeltechnik, die bei allen Ladekranen des Herstellers serienmäßig eingesetzt wird und hohe Hubleistungen in unterschiedlichen Armstellungen ermöglicht.
Robuste Technik für internationale Baustellen
Tirre-Ladekrane sind im Markt vor allem für ihre robuste Bauweise und lange Lebensdauer bekannt. Die Konstruktion kombiniert eine stabile Ausführung mit vergleichsweise geringem Eigengewicht, wodurch eine hohe Funktionsstabilität und Zuverlässigkeit erreicht wird.
Der Hersteller verzichtet bewusst auf eine umfassende Vollelektronik am Ladekran, wie sie bei vielen Wettbewerbern üblich ist. Stattdessen steht eine wartungsfreundliche, praxisorientierte Technik im Mittelpunkt, die eine geringe Störanfälligkeit aufweist.
Der Service kann dadurch auch von qualifizierten Werkstätten für Nutzfahrzeuge und Fahrzeughydraulik durchgeführt werden. Für Hölscher Wasserbau ist dies ein entscheidender Vorteil, da die Fahrzeuge häufig über lange Zeiträume auf wechselnden Baustellen im Ausland eingesetzt werden.

