Digitale Kommunikation und Nachwuchsförderung stehen im Fokus
Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) setzt seine Imagekampagne fort und startet mit einer modernisierten Website sowie einem neuen Newsletter in die zweite Phase der Verbandskommunikation. Die Maßnahmen sollen die digitale Präsenz stärken, den Austausch mit Mitgliedern intensivieren und neue Zielgruppen ansprechen.
Auf der Mitgliedervertreter-Versammlung im Rahmen der Wintertagung stimmten die Delegierten nahezu einstimmig für die Fortführung der Kampagne bis Mitte 2019. Damit setzt der Verband weiterhin auf eine überregionale Kommunikationsstrategie und langfristige Kontinuität.
Responsive Website für mobile Endgeräte
Die technisch überarbeitete BdB-Website wurde für die Nutzung auf Smartphones und Tablets optimiert. Durch das responsive Design passt sich die Darstellung automatisch an unterschiedliche Bildschirmgrößen an.
Zusätzlich wurde die Menüführung überarbeitet, um den Zugang zu Informationen und zum passwortgeschützten Mitgliederbereich zu vereinfachen. Dort sollen künftig unter anderem Entwürfe für ein neues Branchenleitbild veröffentlicht und diskutiert werden.
Newsletter erscheint künftig monatlich
Parallel zum Relaunch der Website wurde auch der Newsletter zur Imagekampagne neugestaltet. Statt wie bisher alle zwei Monate erscheint das Informationsformat künftig monatlich.
Der Verband will damit die Kommunikation mit Mitgliedern intensivieren und aktuelle Entwicklungen schneller vermitteln.
Digitalisierung der Verbandskommunikation
Ein weiterer Schwerpunkt der zweiten Kampagnenphase liegt auf der Digitalisierung der Kommunikationsformate. Für Oktober ist ein Workshop geplant, an dem Präsidiumsvertreter, Hauptgeschäftsführer sowie Ausschüsse für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikationstechnik teilnehmen.
Gemeinsam mit externen Referenten und Agenturen sollen neue digitale Strategien und zukunftsfähige Kommunikationslösungen entwickelt werden.
Ausbildungsoffensive „Zukunft Grün“ wird ausgebaut
Auch die Nachwuchsförderung bleibt ein zentrales Thema. Im Rahmen der Ausbildungsoffensive „Zukunft Grün“ wurde ein dreijähriger Vertrag mit der Initiative „Europa MINIGÄRTNER“ abgeschlossen.
Ziel des Projekts ist es, Kinder im Alter von neun bis elf Jahren durch Besuche in Gartenbaubetrieben an Natur, Pflanzen und gesunde Ernährung heranzuführen.
Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13 wird zudem die Zusammenarbeit mit dem Berufsorientierungstag „Green Day – Schulen checken grüne Jobs“ fortgesetzt. Ergänzend plant der Verband Anzeigenkampagnen und Social-Media-Aktivitäten im Bereich Azubi- und Schülermarketing.
Digitale Kommunikation und Nachwuchsgewinnung gewinnen sowohl im Gartenbau als auch im Garten- und Landschaftsbau zunehmend an Bedeutung, um Fachkräfte frühzeitig für grüne Berufe zu begeistern.
