Bedeutung von Bäumen und optimierte Pflanzmethoden
Das Positionspapier betont die Rolle von Grünflächen und Bäumen bei der Bewältigung von Herausforderungen wie Hitzeperioden, Trockenheit und Starkregen. Es fordert die Integration baumfreundlicher Pflanzmethoden in die städtische Planung, wobei das Wohlergehen der Bäume im Mittelpunkt stehen soll. Wesentliche Aspekte sind dabei die Sicherstellung einer ausreichenden Wasserversorgung und optimaler Wachstumsbedingungen für Stadtbäume.
Die Bewässerung und Pflege von Bäumen und Grünflächen soll nicht nur kurzfristige Lösungen bieten, sondern auch die langfristige Widerstandsfähigkeit und Vitalität gewährleisten. Für Bäume an Straßenstandorten sind dabei Zeiträume von 80 Jahren und mehr zu berücksichtigen. Aus diesem Grund dürfen Versickerungsanlagen nicht mit den Wurzelräumen der Bäume konkurrieren, Schäden verursachen oder zu Staunässe und Schadstoffanreicherung führen.
Wachstumsbedingungen und Wassermanagement für Stadtbäume
Im Hinblick auf den Baumbestand stehen nicht die „Hydrologische Optimierung“ der Wurzelräume, sondern die grundlegenden Wuchsbedingungen und die Optimierung der nutzbaren Wasserspeicherkapazität im Vordergrund. Die bestehenden Empfehlungen der Grünen Verbände bieten hierfür Lösungsansätze, die die Wachstumsbedingungen und Bedürfnisse der Bäume berücksichtigen.
Städtische Baumstandorte sollen so gestaltet werden, dass sie aktuellen Anforderungen gerecht werden und zukünftige Herausforderungen des Klimawandels berücksichtigen. Die Zusammenarbeit zwischen GALK und BdB ist ein Schritt, um sicherzustellen, dass Stadtbäume weiterhin eine Rolle im Klimafolgenmanagement spielen und Städte lebenswert bleiben. Die aktualisierte Auflage des Positionspapiers trägt den Titel „Wassersensible Straßenraumgestaltung – Versickerungsanlagen sind keine Baumstandorte“ und ist im GALK-Internetportal verfügbar. Der Flyer kann auch in gedruckter Form bei der GALK-Geschäftsstelle oder dem BdB bezogen werden.
