Geohumus auf der Bundesgartenschau 2011: Einblicke und Anwendung
Die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft hat sich für die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz für Geohumus als Fachpartner entschieden. Auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern wurden rund vier Tonnen des Bodengranulats eingesetzt. Die Anwendung erfolgte in verschiedenen Bereichen, darunter Wechselflorbepflanzungen, Rhododendrenhaine, Rollrasenflächen, Mustergräber und Dachbegrünungen.
Rainer Berger, Ausstellungs-Bevollmächtigter für den Gartenbau der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft, erklärt: "Geohumus hält seine Produktversprechen und so fiel uns die Entscheidung leicht, das Produkt 2011 in Koblenz großflächig einzusetzen. Ich verspreche mir davon weniger Pflegeaufwand und eine gleichmäßigere Bodenfeuchtigkeit, vor allem in den heißen Sommerwochen."
Das Produkt AQUA+3 von Geohumus ist ein Bodenhilfsstoff, der bis zum 40-Fachen seines Eigengewichts an Wasser und darin gelösten Dünger speichern kann. Diese Speicherkapazität ermöglicht eine bedarfsgerechte Abgabe an die Pflanzenwurzeln. Zusätzlich enthält AQUA+3 Lavagesteinsmehl, welches den Pflanzen Mineralien und Nährstoffe zur Verfügung stellt. Das Deutsche Institut für Erfindungswesen (DIE) zeichnete Geohumus mit der Dieselmedaille für die "Nachhaltigste Innovationsleistung 2010" aus.
Einsatzbereiche und Auszeichnungen
Das Bodengranulat wurde bereits auf der Expo 2010 in Shanghai im Deutschen Pavillon präsentiert. Dort stand es als Beispiel für den verantwortungsbewussten Umgang mit der Ressource Wasser. AQUA+3 von Geohumus soll das Pflanzenwachstum verbessern, den Wasserverbrauch reduzieren und den Pflegeaufwand verringern. International wird AQUA+3 zur Bekämpfung der Desertifikation in Regionen wie Afrika, dem Nahen Osten, Australien, China und den USA eingesetzt.
In Deutschland findet AQUA+3 Anwendung sowohl im privaten Gartenbau als auch im professionellen Bereich durch Baumschulen, Rollrasenproduzenten sowie Garten- und Landschaftsbauer. Städte und Kommunen nutzen das Produkt beispielsweise bei Straßenbegrünungen, Verkehrsinseln, Lärmschutzwällen, Parkanlagen, Friedhöfen, Straßenalleen und Schienenwegen.
Neben der Dieselmedaille erhielt Geohumus weitere Auszeichnungen. Dazu gehören der Frankfurter Gründerpreis im Jahr 2005, gefolgt vom Hessischen und Deutschen Gründerpreis im Jahr 2006. Im Jahr 2007 wurde Geohumus mit dem Umweltpreis (3. Platz) der Stiftung Arbeit und Umwelt und des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet und von der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" gewürdigt. Seit 2008 engagiert sich Geohumus zudem in Wiederaufforstungsprojekten von Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe "Menschen für Menschen" und unterstützt Felix Finkbeiners Umweltinitiative "Plant-for-the-Planet!".