Pflanzenauswahl und Pflege in der kalten Jahreszeit
Die Integration von Winterblühern kann den Garten auch in der kalten Jahreszeit optisch aufwerten. Hierzu zählen Pflanzen wie Winterjasmin, Zaubernuss, Krokusse, Schneeglöckchen und Christrosen. Ebenso tragen immergrüne Arten wie Nadelgehölze, Efeu und Buchsbaum zu einem ansprechenden Erscheinungsbild bei. Efeu eignet sich beispielsweise auch zur Begrünung von Doppelstabmattenzäunen mit Sichtschutzfunktion.
Diese Pflanzen benötigen im Winter jedoch spezifische Pflege. Bei Christrosen ist es wichtig, die Schneelast vorsichtig zu entfernen, um ein Abknicken der Blüten zu verhindern. Kletterpflanzen wie Winterjasmin erfordern gegebenenfalls eine Fixierung der Äste an ihren Kletterhilfen.
Schneelast entfernen
Bei starkem Schneefall ist es ratsam, empfindliche Pflanzen von der Schneelast zu befreien, um Bruchschäden zu vermeiden. Dabei ist ein behutsames Vorgehen entscheidend, um Zweige und Äste der immergrünen Sträucher nicht zu beschädigen. Ein leichtes Schütteln der Pflanzen oder der Einsatz eines kleinen Handbesens ist hierfür geeignet. Bei größeren Gewächsen kann ein Besen in normaler Größe verwendet werden.
Bewässerung von Kübelpflanzen
In trockenen Wintern ist eine reduzierte Bewässerung von Kübelpflanzen notwendig, um ein Austrocknen zu verhindern. Dies betrifft insbesondere Pflanzen, die zum Frostschutz im Innenbereich untergebracht wurden. Auf die Zugabe von Dünger sollte bei Kübelpflanzen während des Winters verzichtet werden.
Baumfällarbeiten
Baumfällarbeiten sollten vorzugsweise in den Wintermonaten durchgeführt werden. In dieser Zeit ist der Saftfluss in den Bäumen eingestellt und die Blätter sind bereits abgefallen. Dies ermöglicht eine direkte Weiterverarbeitung des gefällten Holzes zu Brennholz. Für einen optimalen Brennwert ist es ratsam, das Holz nach der Verarbeitung noch ein bis zwei Jahre zu trocknen.

