Artenvielfalt am Märkischen Ufer: Ein Hotspot der Stadtnatur

Die Grüne Stadt

Entlang des Märkischen Ufers in Berlin, zwischen Jannowitzbrücke und Mühlendammschleuse, offenbart sich ein überraschender Hotspot der Artenvielfalt. Trotz urbaner Umgebung finden sich hier zahlreiche Tierarten, angezogen von der verbesserten Wasserqualität der Spree.

Das Märkische Ufer als grünes Paradies in der Großstadt

Die Spree durchzieht Berlin als prägendes Element der Stadtlandschaft, gekennzeichnet durch zahlreiche Brücken und grüne Uferbereiche. Entlang des Märkischen Ufers, zwischen dem Bahnhof Jannowitzbrücke und der Mühlendammschleuse, offenbart sich ein besonderer Ort der Artenvielfalt.

Ein echter Hotspot der Artenvielfalt und mein Lieblingsplatz in Berlin.

So beschreibt Derk Ehlert, Wildtierexperte der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, diesen Bereich. Trotz der urbanen Umgebung mit Bahnschienen und Schiffsverkehr finden sich hier verschiedene Tierarten. Dazu zählen Graureiher, Blässrallen und der Kormoran, ein großer, pechschwarzer Vogel, der seine Schwingen zum Trocknen am Ufer der Schleuse ausbreitet.

Die zunehmend verbesserte Wasserqualität der Spree ist ein wesentlicher Faktor für diese vielfältige Tierwelt. Sie zieht Fischarten wie Rotfeder und Blei an, ebenso wie zahlreiche Wasservögel. Gleichzeitig profitieren Erholungssuchende von der naturnahen Umgebung.

Sonne von oben. Die Spree unter einem. Und die Natur drumherum. Echte Stadtnatur eben!

Derk Ehlert, dessen Arbeitsplatz sich in unmittelbarer Nähe befindet, schätzt diesen Ort für seine Mittagspausen. Die Videoreihe „Wildes Berlin: Unterwegs mit Derk Ehlert“, eine Produktion der Stiftung Naturschutz Berlin, stellt monatlich neue grüne Hotspots der Hauptstadt vor.

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