Konkretisierung der Zukunftsgärten für die IGA 2027
Die Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 nimmt weiter Gestalt an. Fünf sogenannte Zukunftsgärten bilden das Kernstück der Ausstellung und sollen nicht nur gärtnerische Präsentationen bieten, sondern auch zukunftsweisende Lösungen für Themen wie Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung aufzeigen.
Nach Abschluss der internationalen Planungswettbewerbe fand nun ein Auftaktworkshop statt, der die konkrete Planung dieser Parks vorantreibt. Im Fokus standen dabei die individuellen Ausstellungskonzepte der einzelnen Gärten sowie die übergeordnete Gesamtplanung des Dekadenprojekts. Ziel ist es, die Metropole Ruhr zur grünsten Industrieregion weltweit zu entwickeln.
Vier Planungsbüros sind an der Gestaltung der Zukunftsgärten beteiligt: bbz landschaftsarchitekten und GM013Landschaftsarchitekten aus Berlin, wbp Landschaftsarchitekten aus Bochum sowie Greenbox Landschaftsarchitekten aus Köln. Sie diskutierten ihre Konzepte intensiv mit kommunalen Vertretern und der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG).
Bereits in dieser frühen Phase wird darauf geachtet, eine klare inhaltliche Differenzierung der einzelnen Zukunftsgärten zu gewährleisten, gleichzeitig aber eine kohärente Gesamtausrichtung der fünf Parkanlagen sicherzustellen.
Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA Metropole Ruhr 2027, betonte die Herausforderung: „Eine unter den aktuellen Pandemiebedingungen schwierige Aufgabe, an der sich über 40 Teilnehmer in digitalem Kommunikationsformat sehr engagiert eingebracht haben. Ein Meilenstein mehr auf dem Weg, die regionale Identität des Ruhrgebiets durch die Internationale Gartenschau zu stärken, und den zukünftigen Besuchern herausragende Erlebnisse zu ermöglichen.“
