Engagement für soziale Verantwortung und Mittelstandsförderung
Soziale Verantwortung gehört zum Leitbild des ehrbaren Kaufmanns und hat in Krisenzeiten besonderes Gewicht.
Lutz betont die Bedeutung sozialer Verantwortung und kündigt an, sich persönlich dafür einzusetzen, dass weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen. Er hebt hervor, dass ein starker Mittelstand und leistungsfähige kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entscheidend sind, um die langfristigen finanziellen Folgen der Pandemie für den Staatshaushalt und die Sozialsysteme zu bewältigen.
Nur wenn wir jetzt alle an einem Strang ziehen, schaffen wir Unternehmer aus uns selbst heraus neue Perspektiven, um gemeinsam diese Durststrecke zu überstehen – erst recht, wenn man bedenkt, dass die staatlich zugesicherten Überbrückungshilfen bisher nur schleppend bei den Betroffenen angekommen sind.
Praktische Umsetzungen und Arbeitsplatzsicherung
Ein Beispiel für eine erfolgreiche Selbsthilfe-Strategie innerhalb des BayWa-Netzwerks ist die Kooperation mit „GenussZeit“, dem Betreiber der BayWa Betriebsgastronomie. Anstatt die über 1.000 BayWa-Mitarbeiter in der Münchner Zentrale zu versorgen, kochte GenussZeit auf Initiative der BayWa Stiftung für Rettungskräfte, Senioren und obdachlose Menschen. Münchner Obdachloseneinrichtungen wie die Teestube und Karla werden weiterhin täglich mit Essen beliefert.
Indem wir unsere Zusammenarbeit neu erfunden und gemeinsam kreative Ideen entwickelt haben, wurden ganz klar auch Arbeitsplätze gesichert.
Ewald Gosch, Geschäftsführer von GenussZeit, bestätigt, dass durch diese Neuausrichtung Arbeitsplätze erhalten werden konnten. Sobald die staatlichen Beschränkungen gelockert werden, soll die Zusammenarbeit mit der BayWa in der gewohnten Form fortgesetzt werden.