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BdB begrüßt Ablehnung der Saatgutverordnung durch das EU-Parlament

Der Bundesverband der deutschen Baumschulwirtschaft (BdB) begrüßt die Ablehnung des Entwurfs der Saatgutverordnung durch das EU-Parlament. Diese Entscheidung sichert wichtige Spielräume für Mitgliedstaaten, den freien Austausch von Saatgut und den Erhalt der Artenvielfalt. Auch das Forstvermehrungsgutgesetz bleibt unberührt.

EU-Parlament schützt Artenvielfalt und nationale Spielräume

Der Bundesverband der deutschen Baumschulwirtschaft (BdB) hat die Entscheidung des Europäischen Parlaments, den vorliegenden Entwurf der Saatgutverordnung abzulehnen, ausdrücklich begrüßt. Diese Ablehnung sichert nach Ansicht des Verbandes wichtige Spielräume für die Mitgliedstaaten und den Erhalt der Artenvielfalt.

"Mit dieser Ablehnung erhält das Europäische Parlament den Mitgliedstaaten den Spielraum, geltende europäische Regelungen an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und sichert den freien Austausch von Saatgut unter Gärtnern", so Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen. "Nicht zuletzt gefährdete der aktuelle Entwurf seltene Sorten und damit die Artenvielfalt."

Die Entscheidung des Parlaments wird auch im Hinblick auf das Forstvermehrungsgutgesetz (FoVG) als positiv bewertet. Sie gewährleistet, dass die Bereitstellung und der Einsatz von hochwertigem und identitätsgesichertem forstlichen Vermehrungsgut in seiner genetischen Vielfalt vorerst unangetastet bleiben.

12.03.2014

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