Erleichterung für Baumschulbetriebe: Keine Flächenstilllegung
Das vorläufige Verhandlungsergebnis, Baumschulen von der Greening-Verpflichtung auszunehmen, wird vom Bund deutscher Baumschulen (BdB) positiv bewertet. Auch die Anbaudiversität soll den Bereich der Baumschulkulturen nach aktuellem Stand nicht betreffen.
Wir sind außerordentlich froh, dass die Baumschulen von der Flächenstilllegung unter dem Schlagwort „Greening“ ausgenommen wurden. Damit trägt die europäische Politik der besonderen Situation der Baumschulkulturen in ökologischer und ökonomischer Hinsicht Rechnung. Nun setzen wir darauf, dass das Europäische Parlament im September dem erzielten Verhandlungserfolg zustimmen wird.
Die monatelange politische Arbeit des BdB in Zusammenarbeit mit der europäischen Baumschulorganisation ENA habe sich mit diesem Ergebnis ausgezahlt. Ein geschlossener Berufsstand könne seine Anliegen wirksam voranbringen. Dies diene den Unternehmen und ihren Mitarbeitern, ohne negative Umwelteinflüsse zu verursachen.
Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. – Aufgaben und Struktur
Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist die berufsständische Vereinigung und Interessenvertretung der Baumschuler. Er vertritt rund 1.000 angeschlossene Betriebe und hat die Aufgabe, die Baumschulwirtschaft zu stärken und wettbewerbsfähig zu halten. Die Branche kultiviert Gehölze auf über 20.000 Hektar mit einem jährlichen Produktionswert von über 1 Milliarde Euro.
Auf Landesebene ist der BdB in 16 Landesverbände unterteilt, in denen vorwiegend kleine und mittelständische Baumschulunternehmen organisiert sind. Die Betriebe vereinen sich unter dem Leitmotiv „Grün ist Leben – Baumschulen schaffen Leben“.