Becherprimeln: Eine Renaissance für den Innenbereich

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Die Becherprimel (Primula obconica) erlebt eine bemerkenswerte Wiederkehr als beliebter Frühlingsblüher für Innenräume. Dank neuer Züchtungen enthalten einige Sorten den Allergie-Auslöser Primin nicht mehr, was einen gefahrlosen Umgang ermöglicht. Ursprünglich aus China stammend, behalten Becherprimeln ihre Frische und Blütenpracht auch im Wohnbereich.

Die Rückkehr der Primula obconica: Verbesserte Sorten ohne Allergene

Die Becherprimel (Primula obconica) erlebt eine bemerkenswerte Wiederkehr. Diese Frühlingsblüher, die seit etwa einem Jahrhundert von Gärtnern aus kühlen Gewächshäusern angeboten werden, präsentieren sich heute in einer neuen, verbesserten Form.

Ein wesentlicher Grund für diese Renaissance ist die Arbeit der Züchter. Eva-Maria Geiger, Zierpflanzenspezialistin der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), erklärt, dass einige neue Sorten den Allergie-Auslöser Primin nicht mehr enthalten. Dies ermöglicht einen gefahrlosen Umgang mit den Pflanzen, da Primin bei empfindlichen Personen stark juckende Ausschläge verursachen kann.

Die frühere Präsenz von Primin hatte dazu geführt, dass die Becherprimel trotz ihrer leuchtenden Farben und üppigen Blütenpracht etwas in Vergessenheit geriet. Ursprünglich aus subtropischen Regionen Chinas stammend, gedeihen Becherprimeln optimal in geschützten Innenräumen, da sie nicht winterhart sind.

Im Gegensatz zu vielen anderen Frühjahrsblühern, die in warmen Zimmern schnell an Vitalität verlieren, behalten Becherprimeln ihre Frische und Blütenpracht auch im Wohnbereich. Sie bringen somit den Frühling nachhaltig in die Innenräume.

Weitere Informationen:

Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)

Abteilung Landespflege

An der Steige 15
97209 Veitshöchheim
Deutschland

Tel.: +49 931 9801-0
Fax: +49 931 9801-3100

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