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Bedeutung regionaler Erzeugnisse und Vermarktung in der Krise gestiegen

Die Relevanz regionaler Lebensmittelproduktion und -vermarktung hat sich in Krisenzeiten deutlich gezeigt. Eine aktuelle Umfrage bestätigt die gestiegene Bedeutung der heimischen Landwirtschaft für Verbraucher.

Regionale Produktion sichert Versorgung in Krisenzeiten

Die Relevanz der regionalen Erzeugung und Vermarktung von Lebensmitteln hat sich in Zeiten von Pandemien und Einschränkungen für die Bevölkerung gezeigt. Dies wurde bei einem Gespräch auf dem Wochenmarkt in Kleinmachnow deutlich.

Wir alle haben gesehen, was halbleere Regale oder kleinste Beeinträchtigungen von Lieferketten für unsere Verbraucherinnen und Verbraucher bedeuten. Umso wichtiger ist die Gewissheit, dass regionale, saisonale Produktion gesichert und das Angebot für die Bürger verfügbar ist - dezentral. Unsere Landwirte und die Händler versorgen uns Verbraucherinnen und Verbraucher mit frischen, regional erzeugten, hochwertigen Lebensmitteln.

Eine aktuelle Umfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unterstreicht diese Entwicklung. Die Daten belegen, dass die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft in der aktuellen Krise zugenommen hat. Mehr als jeder Dritte (39 Prozent) gibt an, dass die heimische Landwirtschaft angesichts der aktuellen Situation an Bedeutung gewonnen hat.

Wertschätzung und Wertschöpfung

Besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen messen 47 Prozent der Befragten der Landwirtschaft eine höhere Bedeutung zu als vor der Krise.

Das ist ein klares Zeichen gewachsener Wertschätzung für unsere Lebensmittel, die Leistung der Bäuerinnen und Bauern und unserer Ernährungswirtschaft vom Super- bis zum Wochenmarkt. Wichtig ist dabei auch, dass sich die Wertschätzung in Wertschöpfung niederschlägt.

Das Ministerium hat umfangreiche Hilfsmaßnahmen für die Land- und Ernährungswirtschaft in der Krise bereitgestellt. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Landwirte die Krise bestmöglich überstehen können, was auch im Interesse der Verbraucher liegt. Die genannten Zahlen stammen aus dem aktuellen Ernährungsreport, der in Kürze vorgestellt wird.

23.04.2020

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