Austausch über zukunftsgerechte Stadtentwicklung
Am 25. August fand in München ein Austausch über die zukunftsgerechte Stadtentwicklung mit verstärktem Grünanteil statt. August Forster, Präsident des Bundesverbandes für den Garten- und Landschaftsbau e.V. (BGL), und weitere Vertreter der Charta Zukunft Stadt und Grün trafen sich mit CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer. Forster stellte dabei die Ziele der Charta detailliert vor und erläuterte den Nutzen von lebendigem Grün in der Stadtentwicklung.
Für die Menschen spielt lebendiges Grün in der direkten Umgebung eine immer wichtigere Rolle. Echtes Grün ist inzwischen unverzichtbar für eine gute Atmosphäre, ein besseres Klima und ein höheres Wohlbefinden im städtischen Umfeld. Aus diesem Grund muss in der Stadt- und Siedlungsplanung das Thema lebendiges Grün und dessen Funktionen stärker berücksichtigt werden. Mit der Charta Zukunft Stadt und Grün zeigen wir das Potenzial und die Lösungsmöglichkeiten von städtischem Grün für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung auf.
Andreas Scheuer pflichtete Forsters Ausführungen bei. Er informierte, dass die CSU im Rahmen der Erarbeitung eines neuen Grundsatzprogramms auch die Notwendigkeit von mehr Grün in der Stadtentwicklung thematisiert. Scheuer betonte, dass ein attraktives und abwechslungsreiches Wohn- und Arbeitsumfeld, in dem Parkanlagen, Alleen und Freiräume zur Erholung eine wichtige Rolle spielen, zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürger beiträgt.
Ziele und Inhalte der Charta Zukunft Stadt und Grün
Die Charta Zukunft Stadt und Grün wird von 37 Unterzeichnern getragen. Sie benennt in acht Wirkungs- und Handlungsfeldern die Lösungsbeiträge von urbanem Grün für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Dazu gehören die Abmilderung der Folgen des Klimawandels, die Gesundheitsförderung, die Sicherung sozialer Funktionen und die Steigerung der Standortqualität. Weitere Aspekte sind der Schutz von Boden, Wasser und Luft, der Erhalt des Artenreichtums, die Förderung bau- und vegetationstechnischer Forschung sowie die Schaffung gesetzlicher und fiskalischer Anreize.
