Ziel der Kooperation zwischen dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) und dem Bund deutscher Baumschulen (BdB) ist es, durch eine intensivere Vernetzung und gemeinsame Aktionen alle für beide Verbände relevanten Themen gezielt zu bearbeiten – insbesondere im politischen Raum.
Aktuell steht dabei der von der Bundesregierung mit dem Grünbuch „Stadtgrün“ angestoßene Prozess für mehr Grün in den Städten im Fokus. „Wir freuen uns über die Intensivierung unserer Zusammenarbeit. Unserem Engagement für ‚Urbanes Grün‘ können wir so noch mehr Gewicht geben“, erklärt August Forster, Präsident des BGL.
Auch der BdB sieht in der strategischen Partnerschaft große Chancen. „Wir haben einen großen Fundus an gemeinsamen politischen Anliegen. Durch unsere strategische Partnerschaft können wir uns aus unterschiedlichen Blickwinkeln thematisch ergänzen“, so Helmut Selders, Präsident des BdB.
Pflanzenverwendung als gemeinsames Zukunftsthema
Neben der Intensivierung der politischen Lobbyarbeit haben beide Verbände das Themenfeld „Pflanzenverwendung“ neu auf ihre gemeinsame Agenda gesetzt. „Ein ebenfalls für die Zukunft unserer beiden Branchen wichtiges Arbeitsfeld liegt im Bereich der Pflanzen und Sortimente. Landschaftsbau und Baumschulwesen sind traditionell ideale Partner. Deshalb wollen wir auch auf diesem Feld unsere Anstrengungen im Sinne und zum Wohle unserer Berufsstände ausbauen“, betont August Forster.
Helmut Selders ergänzt: „Die Pflanzenauswahl ist so vielfältig. Gärten können auf diese Weise als echtes Juwel gestaltet werden. Wir wollen mit dem Themenfeld ‚Pflanzenverwendung‘ bewusst einen Kontrapunkt zu dem fatalen Trend der Kies- und Schottergärten setzen.“
Enge Abstimmung in Berlin geplant
Im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft werden der BGL und der BdB ihre politische Arbeit in Berlin künftig enger verzahnen und koordinieren. Geplant sind unter anderem die Durchführung gemeinsamer Parlamentarischer Abende sowie die Einrichtung eines gemeinsamen Arbeitskreises.
Darüber hinaus vereinbarten beide Präsidien einen regelmäßigen Austausch auf Ebene der Präsidien und der Geschäftsführer. Ziel ist es, gemeinsame Positionen frühzeitig abzustimmen und die Interessen beider Branchen gegenüber Politik und Öffentlichkeit noch wirksamer zu vertreten.