Bienennährgehölze als Beitrag zum Bienenschutz

Naturschutz

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) betont die Wichtigkeit von Bienennährgehölzen im Kampf gegen das Bienensterben. Diese Pflanzen verbessern die Lebensbedingungen von Bienen, indem sie eine essenzielle Nahrungsquelle darstellen und so dem Winterbienensterben entgegenwirken. Sie fördern zudem die Biodiversität und schaffen Lebensräume für weitere Tierarten.

Bedeutung von Bienennährgehölzen für den Artenschutz

Angesichts der aktuellen Debatten um das Bienensterben und mögliche Verbote von Neonicotinoiden hebt der Bund deutscher Baumschulen (BdB) die Bedeutung ergänzender Maßnahmen hervor. Eine zentrale Empfehlung ist die vermehrte Pflanzung von Bienennährgehölzen, um die Lebensbedingungen von Bienen nachhaltig zu verbessern.

Die Verfügbarkeit von ausreichend Nahrung ist für Bienen essenziell. Ein Mangel an geeigneten Bienengehölzen kann zu einer Unterversorgung führen, die insbesondere das Winterbienensterben verstärkt. Bienennährgehölze dienen als wichtige Nahrungsquelle für Honig- und Wildbienen sowie Hummeln.

In der Diskussion über das Bienensterben lässt man oft eine einfache und dennoch nachhaltige Lösung wie den Einsatz von Bienennährgehölzen häufig außer Acht. Denn neben bienenfreundlichen Gärten und Wiesen sind Gehölze wie etwa der Feldahorn, die Linde, die Kastanie, der Apfelbaum oder die Stieleiche, natürliche Nahrungsquellen für Honig- und Wildbienen sowie Hummeln.

Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des BdB

Die Pflanzung von Nährgehölzen leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Biodiversität. Diese Bäume bieten nicht nur Bienen Nahrung, sondern schaffen auch Lebensräume für zahlreiche Kleinstlebewesen und verschiedene Vogelarten, sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten.

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