Fachliteratur und Kataloge

Agrar- und Forstwissenschaften in der Bioökonomie

Die Transformation zu einer biobasierten Industrie wird durch die Bioökonomie vorangetrieben. Agrarwissenschaften entwickeln neue Ansätze zur Optimierung von Bioressourcen und effizienten Produktionssystemen, um Klimagasemissionen zu reduzieren und den Klimawandel einzudämmen.

Rolle der Agrarforschung in der Bioökonomie

Die Transformation zu einer biobasierten Industrie, weg von erdölbasierten Prozessen, wird durch die wissensbasierte Bioökonomie vorangetrieben. Ziel ist die ressourcenschonende Herstellung biobasierter Produkte, die zur Reduzierung von Klimagasemissionen und zur Eindämmung des Klimawandels beitragen sollen. Technologische Fortschritte in der Landwirtschaft bieten hierfür wesentliche Lösungsansätze.

Die Agrarwissenschaften sind gefordert, neue Ansätze zu entwickeln und praxistaugliche Systeme zu etablieren. Dies geschieht insbesondere durch die Optimierung von Bioressourcen und die Entwicklung effizienter Produktionssysteme. Der landwirtschaftlichen Primärproduktion kommt dabei eine zentrale Rolle in der Bioökonomie zu.

Ergebnisse der DAF-Jahrestagung zur Bioökonomie

Die Bedeutung der Agrarforschung für die Bioökonomie war Thema der wissenschaftlichen Jahrestagung 2015 des Dachverbandes Agrarforschung (DAF). Unter dem Titel „Bioökonomie: Welche Bedeutung haben die Agrar- und Forstwissenschaften?“ wurden verschiedene Ansatzmöglichkeiten diskutiert und erarbeitet. Die Tagung gliederte sich in vier Themenblöcke:

  • Neue Verwertungsstrategien – von der Pflanze zur Fabrik
  • Neue Wertschöpfungsoptionen und Grenzen für die Landwirtschaft
  • Strukturen in Forschung und Lehre

Die Ergebnisse und beleuchteten Perspektiven sind im Band 48 der DAF-Schriftenreihe „agrarspectrum“ zusammengefasst. Der Band „Bioökonomie: Welche Bedeutung haben die Agrar- und Forstwissenschaften?“ ist für 14,90 € über den DLG-Verlag erhältlich.

26.06.2016

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