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Bitte kein Salz streuen! Schlecht für Pflanzen, Boden und Tiere

07.01.2026

Bei Eis und Schnee besteht für Hauseigentümer und Mieter eine Räum- und Streupflicht für Teile des Bürgersteigs sowie den Zugang zum Haus. Im Handel wird immer wieder auch Streusalz angeboten. In den meisten Kommunen ist dessen Einsatz allerdings verboten und auch im eigenen Interesse ist er nicht zu empfehlen.

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. weist darauf hin, dass das gelöste Salz in Beeten und Rabatten erheblichen Schaden an den Wurzeln der Pflanzen anrichten kann. Ein zu hoher Salzgehalt des Bodes stört die Ernährung und Wasserversorgung der Pflanzen und führt zu einer Bodenverdichtung, die sich noch im Folgejahr nachteilig auswirkt. Auch die Tiere im Garten leiden unter dem Salz: Bei Hunden kann es beispielsweise zu Verbrennungen an den Pfoten führen.

Zum Schutz der Natur empfehlen Landschaftsgärtner daher, auf sogenannte abstumpfende Streumittel wie Sand, Split oder Granulat zurückzugreifen. Diese sind gesetzlich erlaubt, verursachen keine Schäden an den Pflanzen und können - sobald der Schnee oder das Eis geschmolzen ist - einfach mit einem groben Besen aufgefegt werden.

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