Branchenverbände

Branchenverbände fordern bundesweite Ladenöffnung zum 1. März

Branchenverbände fordern die bundesweite Öffnung des Fachhandels zum 1. März, um Einkaufsströme zu entzerren und die Versorgung mit Gartenprodukten sicherzustellen. Dies soll auch die Akzeptanz der Lockdown-Maßnahmen erhöhen.

Bedarf an Gartenprodukten und Entzerrung von Einkaufsströmen

Der anhaltende Lockdown und die eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten stellen eine Belastung für die Bevölkerung dar. Mit dem Frühling wird eine stark steigende Nachfrage nach sinnstiftenden Tätigkeiten im eigenen Zuhause erwartet. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die kommende Nachfrage über die aktuellen Bestell- und Abhol-Services des gärtnerischen Fachhandels, der Baumärkte und Floristikfachgeschäfte nicht mehr bewältigt werden kann.

Zudem könnten die üblichen Aktionen des Lebensmitteleinzelhandels zum Start der Gartensaison ohne Alternativen zu einem verstärkten Andrang auf diese Verkaufsstellen führen. Eine Öffnung von Gartencentern, Einzelhandelsgärtnereien und Baumärkten könnte hier zur Entzerrung beitragen. Diese Einrichtungen bieten aufgrund ihrer räumlichen Gegebenheiten und der umgesetzten Hygienemaßnahmen vergleichsweise sichere Einkaufsmöglichkeiten.

Planungssicherheit für die Branche

Gärtnerische Betriebe, Baumärkte, der gärtnerische Fachhandel und Floristikfachgeschäfte in Deutschland bereiten sich seit Wochen auf die Frühjahrssaison vor. Sie benötigen dringend Planungssicherheit. Verkaufsstellen und Produzenten erwarten ein politisches Signal, um die Wiedereröffnung planen und die Warenverfügbarkeit gewährleisten zu können.

Die beteiligten Verbände betonen, dass sie weiterhin die Pandemieschutzmaßnahmen zur Kontrolle von Covid-19 unterstützen. Eine zeitnahe bundesweite Öffnung von Gärtnereien, Baumärkten, dem gärtnerischen Fachhandel und Floristikfachgeschäften kann jedoch dazu beitragen, die Akzeptanz der Lockdown-Maßnahmen in der Bevölkerung zu erhalten und zu steigern.

18.02.2021

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