Die Bedeutung von Bäumen für unser Klima
Bäume sind essenziell für das menschliche Leben, da sie aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid Sauerstoff produzieren. Eine 100-jährige Eiche mit etwa 130.000 Blättern kann beispielsweise den Sauerstoffbedarf von 17 Menschen decken. Zusätzlich bindet dieselbe Eiche jährlich rund 50 Kilogramm Kohlendioxid.
Die deutschen Wälder tragen maßgeblich zum Klimaschutz bei, indem sie die Atmosphäre jährlich um 52 Millionen Tonnen CO2 entlasten. Dies übertrifft die jährlichen Emissionen großer Städte wie Hamburg und Berlin.
Wald ist der größte Klimaschützer im Land, denn durch den umweltfreundlichen Rohstoff Holz können energieintensive Rohstoffe und fossile Brennstoffe ersetzt werden. Dadurch wird die Klimawirkung von Wald und Holz insgesamt sogar mehr als verdoppelt. So hilft Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft dem Klima, es wird weniger Kohlendioxid freigesetzt und der Klimawandel abgebremst.
Nachhaltige Forstwirtschaft und der Tag des Baumes
Die Bundeswaldinventur 2014 ergab, dass in Deutschlands Wäldern rund 90 Milliarden Bäume wachsen. Eine nachhaltige Forstwirtschaft stellt sicher, dass der Wald erhalten bleibt und auch zukünftigen Generationen zur Verfügung steht. Holz aus dieser Bewirtschaftung zeichnet sich durch eine positive Ökobilanz aus.
Der Internationale Tag des Baumes hat seine Ursprünge im Jahr 1872, als der amerikanische Journalist Julius Sterling Morton in Nebraska die Einführung eines „Arbor Day“ beantragte. Diese Initiative verbreitete sich weltweit und wurde 1952 auch in Deutschland eingeführt. Damals pflanzten Bundespräsident Theodor Heuss und Robert Lehr, der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, einen Ahorn im Bonner Hofgarten.
