Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Der Landschaftspark Wuhletal ist ein Naturreservat im Nordosten Berlins. Das Tal ist ein Überrest einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne und beherbergt über eine Länge von 12 Kilometern den Fluss Wuhle, der dem Park seinen Namen gegeben hat.

Arbeiten Hand in Hand: der 2,6-cbm-Radlader 436 ZX, der 19,5-t-Kettenbagger JS 190 und der Mobilbagger JS 160W von JCB.

Die Berliner Stadtentwicklungsverwaltung investiert insgesamt in die Renaturisierungs-Maßnahmen 1,3 Mio. Euro. Hintergrund ist die im Zusammenhang mit der Schließung des Klärwerkes Falkenberg befürchtete Verringerung des Wasserstands der Wuhle, die möglicherweise mit schwerwiegenden Folgen für die Umwelt verbunden wäre. Der Fluss wird entschlammt und einen Meter tiefer eine neue Sohle profiliert. Danach werden pro Meter 10 Tonnen Filterkies eingebaut und die Sohle angehoben, damit sich der Grundwasserspiegel höher aufbauen kann. Abschließend wir die Böschung profiliert und neu bepflanzt. Ausführendes Unternehmen ist die Firma Transterra. Der Tiefbauer aus Berlin ist bundesweit tätig im Spezialtief- und Eisenbahntiefbau sowie im Erd- und Wasserbau.

Bei der Renaturisierung werden drei JCB Maschinen eingesetzt: ein Radlader 436 ZX, ein Kettenbagger JS 190 und ein Mobilbagger JS 160W, alle aus dem Mietpark der Berliner Niederlassung des JCB Händlers Kähler aus Ritterhude. Der 436 ZX ist ein 15-t-Lader mit einer 2,6-cbm-Schaufel und einem sparsamen und elastischen 121-kW-Motor (165 PS). Das vollautomatische Lastschaltgetriebe entwickelt enorme Zugkräfte. Der Gang- und Richtungswechsel erfolgt weich und ruckfrei, und zwar mit kürzesten Schaltzeiten. Der 436 ZX ist an der Vorder- und Hinterachse mit Selbstsperrdifferenzialen ausgerüstet, was zu einer Erhöhung der Traktion bei schlechten Bodenverhältnissen führt. Außerdem besitzt der JCB Radlader Planetenuntersetzungen in den Radnaben, also direkt dort, wo das Drehmoment benötigt wird. Das garantiert exzellente Übertragung der Kräfte auf den Boden. In den Radnaben sind auch die im Ölbad laufenden Lamellen-Scheibenbremsen montiert. Besonders hervorzuheben ist die gegenüber dem Vorgängermodell um 50 Prozent vergrößerte Kabine. Mit drei Kubikmetern Raumvolumen ist sie die größte in dieser Klasse.

Der Kettenbagger JS 190 ist ein 19,5-t-Gerät, das standardmäßig mit einem 0,9-cbm-Tieflöffel ausgerüstet ist, beim Wuhletal-Einsatz aber mit einem Grabenräumlöffel bestückt wurde. Der kraftvolle Motor des JS 190 bringt eine Leistung von 98 kW (131,4 PS). Die Leistungsstärke des Motors erlaubt es, Aufgaben im niedrigen Drehzahlbereich auszuführen, was zu einer Senkung des Kraftstoffverbrauchs und einer längeren Lebensdauer führt. Der JCB Bagger ist serienmäßig mit dem intelligenten Advanced Management System (AMS) ausgestattet. Das AMS speichert nicht nur die zentralen Betriebsdaten, sondern überwacht und steuert auch alle Hauptfunktionen der Maschine, wie Motordrehzahl, Pumpenleistung, automatischer Leerlauf und Zusatzkreise. Der Fahrer kann entsprechend den Einsatzbedingungen zwischen vier verschiedene Betriebsmodi wählen: Auto-. Spar-, Präzisions- und Hebemodus. Mit der Steueroption "Auto" wird die Motor- und Hydraulikförderleistung den wechselnden Kraftanforderungen am Anbaugerät angepasst und bei Bedarf die Power Boost-Funktion zugeschaltet.

Der Mobilbagger JS 160W erreicht dank seiner hohen hydraulischen Leistung ein beachtliches Hubvermögen. Der hubraumstarke Motor ist robust und erreicht eine Leistung von 81 kW (109 PS). Die aus der starken Motorisierung resultierenden hohen Zylindergeschwindigkeiten und die enorme Ausbrechkraft sichern schnelle Zykluszeiten. Der 16,5-t-Mobilbagger ist wie alle JCB Bagger mit dem Plexus Filtersystem ausgerüstet, das den Reinigungsgrad des Hydrauliköls drastisch erhöht. Statt der üblichen 10 Mikron, erreicht die Filterung einen Wert von 1,5 Mikron, was sich in der Lebensdauer der Hydraulikbauteile und in den Wartungsintervallen auswirkt. So müssen Motoröl und Ölfilter nur alle 500, die Hydraulikölfilter nur alle 1000 Betriebsstunden gewechselt werden. Das Hydrauliköl erreicht Standzeiten von bis zu 5.000 Betriebsstunden.

Die drei Maschinen ergänzen sich auf der Wuhletal-Baustelle ideal und bilden ein eingespieltes Trio. Das bestätigt auch Poliere Dirk Ziegel: "Die Maschinen sind enorm leistungsstark und sehr zuverlässig. Wir arbeiten ohne irgendwelche Probleme."

 

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