Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Einwandfrei verdichtete Böden sind die Basis aller weiteren Bauaktivitäten. In Abhängigkeit unterschiedlicher Bodenarten, der gewählten Schütthöhe, des verwendeten Gerätes und der vom Bediener nach Gefühl zu entscheidenden Anzahl von Übergängen keine leichte Aufgabe. Einfache Messmethoden, die in Echtzeit ein gerätebezogenes Feedback über den erreichten Verdichtungsgrad liefern, waren ein erster Versuch in Richtung exakter Verdichtungskontrolle. Der Rüttelplatten-Hersteller Ammann ist mit seiner intelligenten Platte längst entscheidende Schritte weiter.

Roland Weiss ist von den Vorteilen der intelligenten Rüttelplatte von Ammann überzeugt.

Die klassische Frage "Ist das Fundament, die Tragschicht usw. ausreichend verdichtet?" ist so alt wie die dynamische Verdichtung mit Stampfern, Platten und Walzen. Einwandfreien Aufschluss lieferten bisher nur aufwändige Messmethoden. Seit Vorstellung der ersten "Intelligenten Platte", der Ammann-AVH 6030 ACE, ist diese Frage unmittelbar während oder nach der durchgeführten Verdichtungsarbeit zu beantworten. Grund genug für die Weiss Tief- und Straßenbau GmbH aus Baden-Baden, vier dieser neuen Geräte beim zuständigen Ammann-Händler, der Jäckel GmbH in Bühl, zu ordern.

Deckungsgleiche Messwerte geben zusätzliche Sicherheit

Dazu Geschäftsführer Roland Weiss: "Wir besichtigten die neuen Rüttelplatten erstmals auf der bauma 2007 und haben jetzt vier Geräte gekauft. Vorausgegangen ist ein längerer Test, um auszuloten, was mit dieser Technik machbar ist. Direkt vor Ort den erreichten Verdichtungsgrad messen zu können, ist für uns ein äußerst wichtiger Aspekt."

Entscheidend war für Roland Weiss in diesem Zusammenhang auch, dass bei den Versuchsreihen die parallel per Lastplattendruckversuch ermittelten Werte deckungsgleich mit denen der AVH 6030 ACE waren. Eine Tatsache, die der zuständige Ammann-Gebietsverkaufsleiter Willi Reutter nur bestätigen kann: "Wenn das Material auch nur einigermaßen aussagefähig ist, stimmen die erreichten Steifigkeitswerte ziemlich genau überein."

Deutliche Unterschiede zu Systemen der Mitbewerber

Für den Anwender ist die ACE-Messtechnik (ACE steht für den bei Walzen mit großem Erfolg eingesetzten Ammann Compaction Expert) im Vergleich zu anderen Verfahren ein Quantensprung. Bisherige Kontrollsysteme melden lediglich: "Diese Vibrationsplatte hat ihre obere Leistungsgrenze erreicht - mehr geht damit nicht!". Im Vergleich dazu die neue AVH 6030 ACE: Sie denkt im Automatikbetrieb mit und ändert bei ausreichender Verdichtung ihr Verhalten. So lässt sich eine schädliche Überverdichtung vermeiden. Entscheidend ist aber die Möglichkeit, mittels einer Punktrüttlung den genauen Steifigkeitswert (kB-Wert) zu ermitteln. Im Vergleich zu einem Referenzwert oder zu anderen Messstellen auf der Fläche sind damit eindeutige Rückschlüsse auf die Tragfähigkeit des Bodens gegeben.

Argumente, die auch für Roland Weiss zählen: "Für uns sichert diese Platte nicht nur den angestrebten hohen Qualitätsstandard. Sie spart zugleich unnütze Übergänge und vermeidet teure Nacharbeit." Sein Unternehmen deckt mit einem umfangreichen Maschinenpark das gesamte Spektrum des Tief- und Straßenbaues ab. Der Kundenstamm in einem Umkreis von etwa 60 Kilometern besteht etwa zu gleichen Teilen aus Industrie und Öffentlicher Hand. Und noch eine interessante Zahl: "Wir sind derzeit zu 120 Prozent ausgelastet", ist von Roland Weiss zum Schluss des Gespräches zu erfahren.

 

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